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Einfach tierisch by Sabi14

Veronica, Finn und Marguerite verabschiedeten sich gerade von den Männern, denn sie wurden von Assai zu einem Frauenabend eingeladen.

"Ich wünsche euch viel Spaß!" meinte Malone

"Wann werdet ihr wieder zurück kommen?" erkundigte sich Chalenger.

"Oh, das wissen wir noch nicht, vielleicht übernachten wir bei Assai." sagte Veronica und ging zum Aufzug, wo Finn und Marguerite schon warteten.

"Nagut, aber passt auf euch auf!" rief Roxton den Frauen zu, wobei er Marguerite ansah.

Marguerite gab frech zurück:" Ja, ja Papa Roxton."
Dann verschwanden die drei im Aufzug, der nach unten fuhr.



Eine Stunde später kamen Marguerite, Finn und Veronica an einen Baum, den sie noch nie zuvor gesehn hatten, obwohl sie an dieser Stelle immer vorbeigingen, wenn sie ins Zanga-Dorf wollten.
Finn blieb an dem Baum stehn und meinte verwundert:" Hey, Veronica seit wann steht denn hier ein Baum mit roten Früchten?"

"Mh, ich weiß auch nicht, aber hier auf dem Plateau ist es ja nichts neues, dass Sachen plötzlich auftauchen und dann wieder verschwinden." sagte die Veronica, denn eine andere Erklärung hatte sie auch nicht.

Finn pflückte drei Früchte von dem Baum und verteilte sie an ihre Freundinnen. Ohne auch darüber nachzudenken, ob die roten Früchte vielleicht vergiftet sein konnten, aßen sie diese. Augenblicklich später tauchte eine rotgekleidete Frau mit roten Haaren auf.

"Ihr habt von den früchten meiner königin gekostet, ohne zu fragen?!"sagte die Frau, jedoch mit einer Männerstimme."Ihr könnt nur durch einen Kuss von einem Mann von dem Fluch befreit werden." Keiner der drei Freundinnen wuste wovon die rote Frau sprach, sie hatten jedoch auh keine Zeit mehr, denn eine Sekunde später vielen Finn, Marguerite und Veronica in ohnmacht.



Marguerite wachte auf, und merkte dass irgendetwas anders war als zuvor. Sie stand auf, aber sie war viel kleiner als sonst. Marguerite blickte an sich hinunter und merkte, dass sie plötzlich ein schwarzes Fell hatte und 1 Meter kleiner war. Die behaarte Marguerite schrie auf, doch anstatt Worten kam nur ein "Uh Uh Ah" aus ihrem Mund. Dann schaute sie sich ihre Hände und Füße genauer an und stellte fest, das diese wie von einem Affen aussahen.
>Was geht hier nur vor?< dachte sie und blickte sich nach Finn und Veronica um. Doch anstatt ihren beiden Freundinnen, entdeckte sie nur eine weiße Gans, an der Stelle wo finn lag und an dem Platz wo veronica liegen sollte, sah sie ein rosa Ferkel.

"Veronica? Finn? Seit ihr das?" wollte sie fragen doch es kam wieder nur ein Affengeräusch heraus.

"Ja ich bin Veronica." grunzte das kleine Ferkel.

>Was? War das gerade Veronica? Kann ich jetzt auch Schweine verstehn?< dachte Marguerite.

"Wir sind von dieser Frau verflucht worden, und anscheinend bist du ein Affe geworden, Veronica ein Ferkel und ich eine Gans." quakte Finn.

"Oh- mein- Gott. Und wie werden wir wieder Menschen? Haz sie nicht irgendwas von einem Kuss gesagt?" wollte Marguerite wissen.

"Ja die Frau hat gesagt, dass wir nur durch einen Kuss erlöst werden können." erinnerte sich das Ferkel Veronica.

Also machten sich die drei Tiere auf den Weg zurück zum Baumhaus. Sie kamen jedoch nicht sehr schnell voran, da Finn Probleme mit ihren großen Füßen hatte. Als sie endlich am Baumhaus ankamen, war es bereits dunkel. Marguerite drückte den Nach-Oben Hebel des Aufzugs, da sie als Affe die einzige war , die ihn betätigen konnte. Oben angekommen sahen sie die drei Männer gerade beim Abendessen.

"Hallo wir sind es, Finn, Marguerite und Veronica." grunzte das Ferkel, und Marguerite winkte ihnen schüchtern zu.

Roxton satnd sofort auf und zog seine Waffe, die er dann, zum entsetzen Marguerites auf sie richtete.

"Nicht schießen, ich bin es Marguerite" meinte der Affe doch für Roxton klang es mehr nach einem !"uh ah ah ", deswegen zielte er noch immer auf Marguerite.

Chalenger stand nun neben Roxton und sagte:" Nicht schießen, ertsens glaube ich nicht dass diese Viecher uns angreifen werden, und zweitens könnte ich den Affen vielleicht für ein paar Versuche brauchen."

"Hey, ich biun ja wohl kein Versuchskaninchen." rief Marguerite laut, wodurch die Männer erschracken.

"Ich glaube die verstehn uns nicht." quakte Finn leise, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

"Ja sieht ganz so aus. Aber wie können wir ihnen klar machen dass wir es sind?" grunzte Veronica nervös und ging eine Schritt zurück.

"Ich glaub ich habe eine Idee." sagte Marguerite und ging langsam auf Roxton zu, während sie mit dem Mund lauter Küsse formte.
Wenn Ferkel und Gänse lachen könnten, würden veronica und Finn jetzt laut los prusten, aber sie konnten nicht. Doch das übernahmen schon Georg und Ned für die beiden.

"Ich glaub der Affe mag dich John." sagte Malone, während er laut lachte." Oder soll ich lieber sagen "die Äffin"?"

"Ha ha sehr witzig." Jetzt wo Roxton wusste dass der Affe zahm war, bückte er sich und nahm Marguerite auf den arm. Sofort wurde er mit Affenküssen übersäht.
"Urg, ok ist ja gut ist ja gut. ich mag dich auch." meinte Roxton.

"Ich glaube, er versteht nicht dass du es bist." sagte Veronica, während sie auf Malone zutappelte.

"Wir könnten doch alle in unsere zimmer gehen. Vielleicht merken sie dann etwas." schlug Finn quakend vor.

"Nagut, versuchen wirs" sagte Veronica und alle drei liefen sie in ihre Zimmer. Roxton folgte dem Affen, Chalenger der Gans und Malone dem Ferkel.

In ihrem Zimmer Ging Marguerite sofort auf ihr Schmuckkästchen zu. >Da müsste ihm doch ein Licht auifgehen< dachte sie hoffnungsvoll. Aber Roxton hob sie nur von dem Kästchen weg und meinte:"Oh nein, das gehört Marguerite, ich glaub sie wär nicht einverstanden, wenn ein Affe ihren Schmuck tragen wüde."
>Verdammt< dachte Marguerite und versuchte es noch mal mit ein paar Küssen. Doch er drückte sie von sich weg und sagte:" So leid es mir tut, aber mein Herz gehöt schon einer anderen Frau."

"Ja das bin ich John". sagte Marguerite.
Doch der verstand nichts, sondern ging mit ihr zurück ins Wohnzimmer, wo auch schon Finn und Veronica warteten.

"Und hat er es verstanden?" fragte das Ferkel sofort.

"Nein, er kapiert gar nichts. Und bei euch?"

Beide schüttelten den Kopf.



"Also was machen wir denn jetzt mit denen?"fragte Malone und deutete auf die Tiere.

"Ich weiß nicht, wir können sie doch jetzt nicht einfach rausschmeißen. Warten wir doch bs Marguerite und-"Roxton wurde von einem lauten Affengeräusch unterbbrochen.
"Also ich versteh das nicht. Immer wenn ich "Marguerite" sage macht der Affe irgendwas." Jetzt deutete sie auf sich als Roxton zum 2. Mal ihren Namen sagte.

"Vielleicht nur Zufall." meinte Chalenger.

"Nagut, lassen wir sie bis morgen noch hier." sagte Ned.

"Wir müssen uns bis dahin noch was ausdenken, sonsz werfen sie uns raus." quakte Finn und schaute zu dem Affen und dem Ferkel rüber.

"Also freiwillig küssen werden sie uns wohl nicht oder?" sagte der Affe.

"Naja , wer ist schon scharf darauf ein Ferkel zu küssen? Wenn wir doch wenigstens niedliche Tiere wären, aber nein es mussten ja ausgerchnet ein affe eine gans und ein Ferkel sein."Grunzte Veronica, man merkte deutlcih wie sie langsam ungeduldig wurde.

"Sag mal kannst du es ihnen nicht einfach schreiben marguerite? Schließlich hast du ja hände und Finger." schlug Finn vor.

Marguerite eilte in ihr Zimmer , holte papier und einen Stift, ind ging dann an den Tisch, wo sich die Männer gerade unterhielten.

"Oh seht mal Roxton's freundin will malen."

Marguerite stand vor dem Blatt, aber sie schrieb nicht.

"Was ist den jetzt?" fragte Veronica ungeduldig."Schreib schon!"

"Es geht nicht." sagte Marguerite verwirrt.

Jetzt kam auch Finn zu ihnen und fragte quakend:" Ja wie es geht nicht?"

"Na mir fallen die Buchstaben nicht ein, wie man sie schreibt und so."

"Es wäre ja auch zu einfach gewesen." grunzte Veronica enttäuscht.

Plötzlich wurden sie von ohrem Gespräch abgelenkt, denn Chalenger meinte:" Findet ihr es nicht auch merkwürdig, dass der Affe wusste wo in Marguerites Zimmer Stift und Papier lag?Und seit wann haben Affen grüne augen?"

"Jetzt wo du es sagst" meinte ned.

"Also spinn ich jetzt oder... nein das kann aber nicht seinn. Marguerite?" fragte Roxton.

Marguerite konnte es nicht fassen, Roxton hatte endlcih verstanden dass sie es sind. Sie nickte und ging zu ihm hin, er nahm sie auf den schoss.

"Und wo sind dann Finn und Veronica?" fragte ned , obwohl er sich die Antwort schon denken konnte.

"Da sind sie." sagte der affe, doch dann fiel marguerite ein dass die männer sie ja gar nich verstanden, und deutete auf die anderen 2 tiere.

"Sag mal versteht ihr uns etwa?" sagte roxton, denn es kam sich dumm vor mit einem affen zu sprechen.


Alle drei nickten.

"Und wie können wir sie wieder zurückverwandeln? fragte Ned.

Alle drei sahen sich ratlos an, sogar der professor. Marguerite versuchte ihnen mit einem Kuss mund klar zu machen was sie tun mussten, doch Roxton sagte nur: "Marguerite du weißt ich mag deine Küsse, aber solang du ein Affe bist werden wir uns nicht küssen."

"Nein ich glaube, sie will uns damit sagen, dass du sie mit einem Kuss zurückverwandeln kannst. Oder?" vermutete Chalenger und sah zu den Tieren, die nickten.

"Oh nein, also ich werde ganz bestimmt keinen Affen küssen!" sagte Roxton entsetzt, und bekam für diese Bemerkung einen nicht gerade leichten Klaps auf den Hinterkopf von Marguerite.

>So schlimm ist es ja wohl auch nicht< dachte sie sich ein wenig gekränkt.

Ned, der auch nicht gerade begeistert war eines von den Tieren zu küssen fragte:" Gibt es nicht noch eine andere Möglichkeit?"

Als jedoch keine Reaktion von den drei Tieren kam, meinte Georg:"Na los, John. Jetzt küss sie schon, du wirst schon nicht dran sterben."

"Wieso denn ich?"

"Weil... ach jetzt mach schon!" drängte Malone.

Roxton beugte sich langsam zu Marguerite, bevor sich ihre Lippen jedoch trafen, machte er noch kurz eine Grimasse und dann gab er ihr einen Kuss. Einen Augenblick später saß kein Affe mehr auf roxtons Schoß, sondern die menschliche Marguerite.

"Igitt! Das ist ja schrecklich so behaart zu sein." sagte sie angewiedert.

"Geht es dir gut?" fragte Roxton besorgt.

Marguerite stand von Johns Schoß auf und sprach:" Ähm, ja mir geht es gut."

"Was ist denn mit euch passiert? Und wie?" fragte der Professor sofort.

Keiner dachte daran, die anderen beiden zu verwandeln also begann Marguerite zu erzählen:" Also wir sind an einen Baum gekommen-" sie wurde plötzlich von einem lauten Grunzen unterbrochen, das von Veronica kam.
"Oh entschuldigung veronica, los verwandelt die beiden schnell dann erzähl ich weiter."

"Das ist veronica?" fragte Roxton und lachte los. die anderen Männer konnten sich ein kleines Lächeln auch nicht verkneifen.

"Ja jetzt macht schon." drängte nun Marguerite, denn sie konnte sich vorstellen, dass es noch schlimmer ist ein schwein zu sein als ein Affe.

Chalenger küsste die Gans und sie verwandelte sich eine Sekunde später in Finn.

Dann küsste Ned, wenn auch sehr sehr ungern, noch schnell das Ferkel und nun stand veronica neben ihnen.



"....und als wir wieder wach waren, waren wir Tiere." beendete veronica.

Finn gähnte und sagte:" Ein Gänseleben ist sehr anstrengend, ich werde jetzt schlafen gehn." Und dann verschwand sie in ihrem Zimmer.



Alle waren nun auf ihren Zimmern außer Marguerite und Roxton. Sie saßen beide noch am Tisch.

"Du schuldest mir noch was!" meinte Roxton, während er mit seinem Stuhl bäher an Marguerite rutschte.

"Ach ja? Wieso denn?" fragte sie neugierig.

"Ich musste heute schließlich einen Affen küssen um dich zurückzubekommen." erklärte er der hübschen brünette.

"Es hat dich keiner gezwungen mich zu küssen. Dann wär ich eben für immer ein Affe geblieben." sagte Marguerite frech.

"Aber ich will dich nicht als Affe sondern als mensch."

Marguerite kam noch näher an den Lord und wollte wissen:"Was hättest du eigentlich gemacht wenn ich kein Mensch mehr geworden wäre?"

"Ich weiß nicht, ich hätte wahrscheinlich auch so eine Frucht gegessen, der Frau gesagt, dass sie mich doch bitte in einen Affen verwandeln solle. Und wenn es geklappt hätte, wären wir eben als Affen zusammen glücklich geworden." scherzte John. "Ausserdem lenkst du gerade vom Thema ab. Also du schuldest mir noch was."

"Und was willst du haben?" fragte Marguerite verführerisch. >Hoffentlich einen Kuss< dachte sie.

Und tatsächlich sagte Roxton einen Augenblick später:" Na mindestens einen Kuss."

Marguerite lächelte, setzte sich zu Verwunderung Roxton's auf seinen Schoß und gab ihm einen langen, zärtlichen Kuss.

Coole Idee, gefällt mir sehr, vor allem die Gesten der Tiere und natürlich der Schluss! *grins*

Trauben

Es ist ein sonniger , aber doch kühler Morgen und alle 6 freunde sitzen gemeinsam am Frühstückstisch.

"Ähm wer hat denn das Frühstück gemacht?", fragt Malone schaut auf die verkohlten Eier und dann zu Marguerite.

"Hey, ich war das nicht!" entgegenet Marguerite ein wenig sauer.

"Ich wars. " sagt Finn kleinlaut, " hey in meiner Zeit hat man das alles mit Robotern gemacht."


Nachdem alle fertig sind geht Challenger in sein Labor , Roxton und Malone machen sich auf um für das Abendessen zu jagen, Veronica versucht aus den Tagebüchern ihrer Eltern wieder etwas schlauer zu werden, während Marguerite und Finn beide auf ihren Zimmern sind.


Challenger exprimentierte mal wieder an einer neuen Erfindung.

"So und jetzt noch ein wenig hiervon.", sagt er zu Arthur, während er irgendein gelb ausehende Flüssigkeit mit weissem Pulver und Öl füllt.

"jetzt müssen wir warten." , murmelt der Professor setzt sich in einen Stuhl und fängt an ein Buch zu lesen.


Marguerite geht ins Wohnzimmer und setzt sich zu Veronica.

"Und was neues entdeckt?" fragt Marguerite.

"Nein eigentlich nicht." sagt Veronica und legt das Tagebuch weg.
"aber was gibt es neues bei dir und Roxton??? ich meine bist du glücklich mit ihm?" , will die Blondine wissen.

"Ja ich kann mich nicht beklagen." sagt Marguerite fröhlich. Pötzlich steht Finn im Zimmer und fragt:

"Über was redet ihr denn???"

Über Männer, besser gesagt über Marguerites Mann" meint Veronica mit einem Grinsen.

"Er ist nicht MEINER, schliesslich ist Roxton ja kein Objekt das man besitzen kann" sagt marguerite etwas sauer.

Finn sagt mit einem verschmizten Lächeln: "Hört, hört sie muss ihn gleich verteidigen."

"Das würdet ihr ja wohl auch tun oder?" meint Marguerite und hebt eine Augenbraue.

Die 3 Freundinnen unterhielten sich noch weiter über "Frauenthemen" , während Challenger die inzwischen grüne und knetbare Masse zu kleinen Kügelchen formt, die jetzt wie Trauben aussehn. Als er fertig ist verlässt er sein Labor ohne daran zu denken die Kügelchen in seinen Schrank reinzustellen wo *Vorsicht gefährlich* draufsteht.
Den restlichen Nachmittag verbringen alle mit faulenzen.
Doch als es dann schon zu dämmern anfängt und Roxton und Malone immer noch nicht zurück sind, macht sich Marguerite langsam Sorgen.

"wieso sind sie denn noch nicht zurück , jetzt ist es schon fast dunkel." Sagt sie während sie voller Sorge im Wohnzimmer auf und ab geht.

"Jetzt mach dich doch nicht verrückt, Süsse. Schliesslich ist es ja nicht das erste Mal, dass sie solange jagen." versucht Finn Marguerite zu beruhigen.

"aber Roxton hat gesagt -" sie hört mitten im Satz auf, weil der Aufzug nach oben fährt. Darin stehen Roxton und Malone mit Raptorfleisch. Marguerite ist sichtlich erleichtert, dass es Roxton (und Malone) gut geht und sagt während sie auf Roxton zuläuft:  "Gott sei dank geht es dir gut!" Dann umarmt sie den überraschten Roxton.

"Hey hey nicht so stürmisch, du erdrückst mich ja fast." sagt er, glücklich darüber, dass Marguerite sich Sorgen um ihn gemacht hat. Marguerite löst sich von roxton und sagt dann schnell zu Malone: "um dich hab ich mir natürlich auch sorgen gemacht, Malone."

"ja ja schon gut." sagt dieser verständnisvoll.

Nach dem Abendessen geht Malone ins Labor um Challenger was zu fragen, doch er ist nicht dort. Als Malone die grünene Kugeln sieht, nimmt er ein paar und isst sie, im glauben dass es sich um Trauben handelt. Dann geht er wieder raus und findet den Professor schliesslich in der Küche.

"Challenger hast du -" er stockt und fasst sich an seinen Bauch, der plötzlich fürchterlich schmerzt. "Verdammt was ist denn nur mit meinem Magen los."

"also am Fleisch vom Abendessen kann es nicht liegen, denn ich spüre nichts." stellt Challenger fest.

"Ja vielleicht werd ich auch nur ein bisschen krank. Ich denke ich lege mich jetzt schlafen." sagt er bevor er in sein Zimmer geht.


Es ist mitten in der Nacht als Marguerite von Schritten aufwacht. Sie sieht jemanden in ihrem Zimmer und erschrickt erstmal, doch dann erkennt sie dass es sich um Malone handelt.

"Hast du mich erschreckt, was willst du denn?" fragt sie, doch Malone gibt ihr keine Antwort, sondern kommt langsam auf sie zu und murmelt:  "Töten , ich muss alle töten."

Marguerite denkt erst Malone macht nur Spass, doch als sie das Messer in seiner Hand sieht, bekommt sie es doch mit der Angst zu tun.

"Malone , was soll das??? Bleib stehen!!" doch der denkt nicht dran und kommt immer näher. Marguerite steht schnell auf und weicht vor Malone zurück, doch er hat sie schon bis zu der Wand gedrängt, holt mit dem Messer aus.

"Nein!!!" schreit Marguerite und kann sich in letzter Sekunde auf die Seite werfen.

"Malone, lass mich in Ruhe!" fleht sie ihn an, aber er holt noch mal mit dem Messer aus, bricht aber plötzlich von dem Schlag den Roxton ihm von hinten mit einer Flasche gegeben hat zusammen.
Roxton geht sofort zu Marguerite und fragt: "Geht es dir gut? Ich bin von deinem Schrei aufgewacht, aber wieso ist Malone denn auf dich los gegangen?"

" Ich ... ich weiss es nicht, er stand plötzlich in meinem Zimmer und dann hat er mit seinem Messer nach mir ausgeholt und..." weiter kommt sie nicht, denn Marguerite bricht in Tränen aus. Roxton nimmt sie in den Arm und tröstet sie: "Ist ja gut, Marguerite, es ist vorbei."

Auch von dem Lärm aufgewacht kommen Finn , Veronica und Challenger in das Zimmer, sehen den zusammen geschlagenen Malone am Boden liegen und die weinende Marguerite in Roxtons Armen.

"Was ist denn hier passiert? Marguerite warum weinst du und warum liegt Malone da am Boden?" will Finn wissen.

Nachdem sich Marguerite von ihrem Schock erholt hat, gehen sie alle ins Wohnzimmer und sie erzählt noch mal alles. Malone haben sie vorsichtshalber an einen Stuhl gefesselt, obwohl er noch ohnmächtig ist.

"Aber warum wollte er denn Marguerite umbringen?? Das ist nicht unser Malone der da sitzt" meint Veronica besorgt. 

"Doch das ist er, aber wartet mal einen Augenblick" sagt Challenger und verschwindet in seinem Labor.Kurze Zeit später kommt er wieder mit einem Teller voll kleinen grünen Kügelchen zurück.

"Was willst du denn jetzt mit Trauben? Also die helfen uns jetzt auch nicht weiter" sagt Roxton, der neben Margueirte sitzt und ihre Hand hält.

"Das sind keine Trauben, Roxton. Das ist eine Substanz aus Blättersaft von einer giftigen Pflanze, Öl und Pulver von den Zangas. Und damit hab ich etwas erfunden, wo man sich, wenn man das isst, sich gegen seine Freunde und Artgenossen wendet und nur noch deren Tod will. Das erklärt auch warum er dich umbringen wollte Marguerite" erklärt George.

"Was und Malone hat das Zeug da gegessen???" fragt Veronica entsetzt.

"Sieht so aus,  ja. Ich wollte es eigentlich an Arthur ausprobieren, aber ich hab dann vergessen es wegzusperren" gesteht der Professor und schaut verlegen auf den Boden.

"Und gibt es irgendein Gegengift oder so???" will Finn wissen

"Ja ich weiss nur nicht genau, ob das stimmt was ich glaube. Also meines Wissens besteht das Gegengift nur aus Mehl und Wasser" sagt Challenger.

"Das wäre doch zu einfach" meint Roxton mit einem Stirnrunzeln.

"Nein, einen Hacken hat es schon, und zwar das man die Mixtur mind. 8 Stunden stehen lassen muss, bevor sie überhaupt wirkt" erklärt Challenger den anderen.

"Dann würde ich sagen sollten wir gleich anfangen" schlägt Veronica vor und steht von ihrem Stuhl auf.

Während Challenger das Gegengift zubereitet, haben die restlichen 4Freunde Malone einen Tee mit Schlaftropfen eingeflöst und ihn in Margueirtes Zimmer ans Bett gefesselt, da Marguerite bei Roxton schläft.


Es ist ungefäh 3Uhr morgens, alle schlafen , bis auf Marguerite, die neben Roxton im Bett liegt. Sie ist schon längere Zeit wach und beschliesst, da sie weiss dass sie eh nicht mehr einschlafen kann auf den Balkon zu gehen. Die Brünette löst sich langsam und leise aus Roxtons Umarmung, um ihn nicht zu wecken. Als sie schon fast aus dem Zimmer ist, hört sie ihn fragen;  "Wohin willst du? Es ist mitten in der Nacht, los komm wieder ins Bett."

"Nein ich kann eh nicht einschlafen, ich muss immer wieder daran denken was mit Malone ist." Sie geht ohne ein weiteres Wort zu sagen aus dem Zimmer und setzt sich auf die Bank auf dem Balkon. Roxton folgt ihr und setzt sich neben die hübsche, nur mit einem kurzen dünnen Nachthemd bekleideten Marguerite. Plötzlich fängt sie an zu erzählen: "Ich weiss eigentlich ist das ja gar nicht so schlimm was was vor ein paar stunden passiert ist, aber irgendwie hab ich Angst, dass Malone wieder kommt."

Roxton nimmt eine Hand von ihr und sagt: "Nicht schlimm? Du wurdest fast umgebarcht und das nennst du nicht schlimm?! Ich hätte mir das nie verziehen, wenn du tot wärst."

Erstaunt meint Marguerite: "Aber es wäre doch nicht deine Schuld gewesen, John." Dann drückt sie seine Hand.

"Kann sein, aber ich würde denken, dass ich nicht schnell genug gekommen bin um dich zu retten." sagt Roxton.

"Ja aber ich lebe ja noch" sagt sie dann mit einem Lächeln.

"Zum Glück." meint Roxton und küsst sie. Margueirte lehnt sich immer weiter zurück, bis sie schliesslich auf der Bank liegt und Roxton über ihr. Er fängt an ihren Hals zu küssen, während seine Hand langsam unter ihr Nachthemd ihre Oberschenkel raufgleitet. Eigentlich hätte er damit gerechnet, dass Marguerite ihn daran hindert, immer weiter unter ihr Nachthemd zu gleiten, doch sie liess es zum erstaunen Roxtons zu. Marguerite fasst ihm unter sein Shirt und streichelt seinen nackten Rücken. Roxton nimmt nun wieder ihren Mund in Besitz, als plötzlich ein Rumpeln aus Marguerites Zimmer zu hören ist und die Brünette zusammenzucken lässt.

"Was war das?" fragte Margueirte immer noch unter Roxton liegend.

>Das musste ja kommen das wir unterbrochen werden< dachte er sauer.

"Das kam aus deinem Zimmer, wenn du willst schaue ich mal nach" bietet er ihr an. Marguerite nickt und Roxton geht in das Zimmer wo Malone liegt.

"Der Schalftrunk hat wohl nachgelaasen, was?! " meinte der Lord und schüttet dem fluchendem Malone wieder Tee in den Mund. Dann kommt er wieder zum Balkon und findet Marguerite schlafend auf der Bank.Er lächelt und trägt sie vorsichtig in sein Zimmer, wo er sie dann ins Bett legt.
"Schlaf gut mein Engel!" sagt er und gibt ihr einen Gute-Nacht-Kuss. Dann setzt er sich in einen Stuhl um auch zu schlafen.


Am nächsten Morgen sind Veronica, Finn und Challenger im Labor und unterhalten sich.
"Wie lange muss das Gegengift denn noch stehn bleiben?" fragt Veronica, denn sie will endlich den alten Malone wieder zurück haben.

"Es dürfte jetzt noch ca. anderthalb Stunden dauern, dann müsste es wirken" behauptet Challenger.

"Und wie wollen wir ihm das Gegengift einflösen?? ich glaub kaum das er das freiwillig schluckt" will Finn wissen.

"Ich habe da schon einen Plan...." sagt George und erzählt den beiden Frauen, wie er es sich gedacht hat.

"Sag mal schlafen Roxton und Marguerite immer noch?" fragt Veronica.

"Ich denke Marguerite konnte lange nicht einschlafen, was ja auch verstaändlich ist nach dieser Nacht. Und Roxton ist bestimmt so lange aufgeblieben wie sie" antwortet Challenger.


Marguerite liegt im Bett und will sich zu Roxton umdrehn, doch dann bemerkt sie das er gar nicht neben ihr geschlafen hat, sondern immer noch mit geschlossenen Augen im Stuhl sitzt. Sie steht auf ohne Roxton zu wecken und zieht sich an, dann geht sie in Wohnzimmer zu den anderen.

"Morgen", sagt Marguerite gähnend.

"Guten Morgen, wie geht es dir? " fragt Veronica und geht auf Marguerite zu.

"Es geht mir so weit gut, ausser dass ich hundemüde bin" antwortet sie.

"Wo hast du denn Roxton gelassen?" will Finn wissen.

"OH der schläft noch"

"Nein tut er nicht." sagt der bereits angezogene Roxton der plötzlich im Wohnzimmer steht.


"Wir haben jetzt noch eine halbe Stunde bis wir Malone das Gegengift geben können." sagt Chalenger nachdem R & M gefrühstückt haben.

"Dann werde ich noch ein wenig lesen." beschliesst Marguerite und geht in Roxtons Zimmer. Nach ein paar Minuten steht dieser im Zimmer und fragt: "Marguerite kann ich mal kurz mit dir reden?"

Sie nickt und beide setzen sich aufs Bett. Dann fängt Roxton an:
"Ich wollte mit dir über das reden was gestern Nacht auf dem Balkon passiert ist. ich fand...." er macht eine Pause, wodurch Margueirte nervös wird. >Was?< denkt sie. Würde er jetzt sagen dass es ihm zu schnell gegangen ist, oder sogar dass es ihm nicht gefallen hat? Roxton schaut ihr tief in ihre grünen Augen und fährt fort:
"... Ich fand es wunderschön, auch wenn wir nicht so weit gekommen sind , wie ich es mir gewünscht hätte." nach dem letzten Satz lächelt er.
"Und du bist nicht sauer, dass ich eingeschlafen bin?" fragt sie ihn unsicher, aber glücklich zugleich, darüber was er ihr gerade gesagt hat.
"Nein natürlich nicht" sagt Roxton und schliesst sie in seine starken Arme.
"Ich fand es auch wunderschön, und ich hätte es auch besser gefunden wenn Malone uns nicht gestört hätte" gesteht sie ihm.
Plötzlich steht Veronica im Zimmer und sagt: "Hey ihr zwei, das Gegengift ist jetzt fertig. Kommt!"

In Marguerites Zimmer stehen alle um ihr Bett, wo Malone liegt.

"Ich habe ihm vor einer Stunde noch mal einen Tee eingeflöst, so dass wir ihm das Gegengift besser geben können" sagt Challenger.
Dann fangen sie an, Finn hält Malones Mund geöffnet. Veronica hält das Röhrchen und Challenger schüttet die Flüsigkeit in das Röhrchen, wo sie dann direkt in seinen Magen fliesst. Dann fängt Malones ganzer Körper an zu zittern und zu zucken und dann liegt er wider ganz ruhig da. langsam öffnet er die Augen.

"Malone?" fragt Veronica.

"Ja , wieso bin ich hier an das Bett gefesselt?" Wie es scheint kann er sich an nichts mehr erinnern was letzte Nacht geschehn ist, und die Freunde erzählen ihm alles. Als er versteht, dass er Marguerite umbringen wollte, sagt er zu ihr: "Es tut mir leid, Marguerite."

"Ist schon gut schliesslich warst du ja nicht du selbst." Sie nimmt seine Entschuldigung an und umarmt ihn dann. Die anderen umarmen ihn ebenfalls, froh darüber dass er wieder der Alte ist.


ENDE

Krasse Geschichte, was das Verhalten von Malone angeht und was Challenger da nur wieder erfunden hat. Die M/R Szenen haben mir gut gefallen.

Der Weg des Zusammenkommens

Chalenger, Roxton, Ned, Finn, Marguerite und Veronica waren vor ein paar Tagen im Zanga-Dorf, um sich von Assai ein paar Informationen über einen Vulkan zu holen , denn sie sollten dem Dorf von dort flüssige Lava besorgen.

"Nach Assais Beschreibung müssten wir bals da sein, nur noch 20 Minuten höchstens." sagte Veronica zu ihren freunden.

"Na hoffen wirs." sagte der wohl doch nicht mehr der jüngste Chalenger erschöpft.

Etwas weiter hinten sagte Ned zu Roxton:" Sag mal was ist denn heute mit Marguerite los, sie hat ja noch gar nicht gemeckert."

"Ach vielleicht ist sie heute einfach mal gut drauf." meinte Roxton uns sah zu Marguerite und Finn die sich anscheinend gerade über etwas sehr lustiges unterhielten.

"Gut? Ich würde mal sagen sehr gut." sagte ned zu seinem Freund und konnte sich ein grinsen nicht verkenifen.

Nach weiteren 15 Minuten kamen sie an eine Stelle wo sich 3 Wege trennten.

"Das müssen wohl die wege sein wo Assai gesagt hat dass einer zu dem Vulkan führt und die anderen beiden einmal im kreis." stellte Challanger fest.

"Dann ist es wohl das beste wenn wir uns hier jetzt trennen." schlug marguerite vor.

Und das taten sie dann auch. Finn und Chalenger nahmen den rechten Weg, Ned und Veronica den in mittleren und Marguerite und Roxton gingen den linken Weg entlang.

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Marguerite und Roxton gingen auf dem dünnen Pfad entlang und hofften das es sich um den richtigen weg handelte.

"Ich hoffe wir müssen nicht noch mal so viele Stunden laufen, wie wir es ja eh schon getan haben. Können wir nicht mal eine pause machen?" fragte marguerite

"Ok, machen wir es uns hier bequem."sagte roxton und setzte sich auf einen Felesen etwas abseits von dem Weg. Marguerite nahm neben ihm Platz und holte die trinkflasche aus dem rucksack.

Nach einer weile gingen sie weiter, doch Roxton blieb plötzich stehn und machte Marguerite mit einer Handbewegung klar ruhig zu sein.

"Was ist denn?" fragte die hübsche Brünete leise.

"Es beobachtet uns jemand glaub ich." meinte Roxton. Und eine Sekunde später hörten sie ein knacken und Roxton schubste Marguerite zur Seite und wollte ebenfalls Entdeckung gehn. Doch es war zu spät denn es ertönte ein schuss und streifte Roxtons rechten Arm. Er feuerte noch schnell 2 scüsse in die richtung wo der Schütze satnd, traf und fiel dann zu boden.

"JOHN!!!!!" schrie Marguerite und kniete sich neben den verletzten Roxton. Der hielt seine blutenden Arm und sagte: "Es geht mir soweit gut bis auf dass ich einen kleinen Streifschuss abbekommen habe."

"Einen kleinen?? John das blutete ja total stark. los zieh dein Hemd aus!" befahl Marguerite in einem besorgten Ton. Und er tat es damit sie ihm die Blutung stoppen konnte. Er setzte sich an einen Baum um sich auszuruhen.

Marguerite saß neben ihm und fragte dann:" Und ist es schon ein wenig besser?"

"Ja, aber ich fände es noch besser wenn du mir deine Bluse gegeben hättest."sagte er mit einem grinsen um die SItuation ein wenig zu lockern.

"Das hättest du wohl gerne." sagte sie lachend.

Nach einer kleinen Pause meinte Roxton:" Ich denke wir sollten jetzt weiter gehen sonst kommen wir heute nicht mehr sehr weit."

"Bist du sicher das du es schaffst?" fragte Marguerite.

"Ja ich bin ja nicht am Bein verletzt." sagte Roxton und sie machten sich wieder auf den weg.

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In der zwischenzeit bei Finn und Chalenger.

"Denkst du wir haben den richtigen weg?" fragte Finn.

"ich weiss es nicht, aber wir werden es ja dann sehen." meinte der Professor.

Es wurde langsam dunkel und die beiden hatten sich entschlossen hier zu bleiben um zu schlafen.

"Ich werde die erste Wache übernehmen." sagte die noch überhaupt nicht müde Finn.

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Auch Roxton und Marguerite hatten sich unter einem Felsvorsprung ein feuer gemacht. Marguerite saß am Feuer und blieb wach damit der verletzte Roxton schlafen konnte. Sie blickte zu ihm, der mit seinem nackten Oberkörper und ohne decke da lag. Sie nahm die decke und legte sie über ihn. Marguerite gab ihm noch einen kleinen Kuss auf den Mund bevor sie sich wieder ans Feuer setzte.

Nach einer Weile wachte Roxton auf da seine Wunde wieder angefangen hatte zu bluten. Er machte sein Hemd von dem Arm ab und wollte es noch mal neu dranbinden doch er schaffte es nicht. Marguerite hörte ihn rascheln und drehte sich zu Roxton um.

"Was machst du da?" wollte sie wissen.

"Meine Wunde blutet wieder und ich versuche das hemd wieder zu befestigen." Sagte er.

"Komm her ich helf dir." sagte Marguerite und er setzte sich neben sie ans feuer.

"Du solltest es erst mal nur draufhalten bis es nicht mehr so stark blutet."

"Gut , aber du solltest dich jetzt auch mal hinlegen um zu schlafen, ich werde jetzt aufpassen." sagte Roxton.

"Nein ich bin noch nicht müde, und ausserdem wer soll dir denn dann das hemd befestigen?" meinte Marguerite.

Nach einer Weile sagte der Lord plötzlich:" Danke:" und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

"Danke? Wofür denn?" fragte sie.

"Na das du dich so gut um mich kümmerst." sagte Roxton.

"Ja glaubst du ich lass dich verbluten? Ich brauch dich doch." ihr war gar nicht bewusst das sie den letzten satz nicht nur gedacht sondern auch gesagt hatte.

"Was hast du gerade gesagt?" fragte Roxton, obwohl er es genau verstanden hatte.

"Ich...ähm..."stotterte sie doch dann sagte sie:" Ich habe gesagt dass ich dich brauche John." und gab ihm einen Kuss.
Roxton war ganz überrascht dass er plötzlich Marguerites zunge in seinem mund spürte , doch er erwiderte ihren Kuss.

Als der leidenschaftliche lange kuss vorbei war sagte Roxton: "Wow."

"Was? Wow gut oder wow schlecht?"

"Ja was wohl , wow davon kann ich gar nicht genug bekommen." sagte er und hoffte auf noch einen Kuss von ihr. Doch marguerite lächelte ihn nur an und kuschelte sich dann an ihn.

"Ich liebe dich Marguerite." sagte er dann leise.

"Ich, ich glaub ich werde jetzt doch schlafen gehn." wich sie ihm aus. Er tat marguerite immer leid wenn er ihr sagte dass er sie liebt denn sie kann diese 3 Wörter nicht so oft sagen wie es Roxton immer tut. Also ging sie , legte sich auf ihre decke die neben Roxtons schlafplatz ausgebreitet war und schlief auch gleich ein.
Roxton saß noch eine weile da , doch dann machte er das feuer aus und leget sich auch zum schlafen.

*************************

Es wurde gerade hell als veronica ihre sachen zusammenpackt, denn sie will so bald wie möglich weiter gehn. Sie läuft zu Ned und weckt ihn.

"los aufstehen ned, wir müssen los."sagte sie zu dem noch fast schlafenden Ned.

"Oh veronica , es ist noch nicht einmal ganz hell also lass mich noch ein bisschen schlafen." sagte Ned.

Doch veronica lies nicht locker und zog ihm einfach die decke weg. Wiederwillig stand er dann doch auf und packte seinen rucksack.

"Ich hätte mit jemandem gehn sollen der nicht so früh auf den beinen ist wie du." sagte er.

"Tja , selbst schuld" sagte Veronica nur mit einem lächeln.

"Aber das ist auch der einzige Nachteil mit dir."meinte Ned und die beiden gingen los.

************************

Chalenger und Finn sind auch schon auf den Beinen , die einzigen die noch schlafen sind Roxton und Marguerite.

Während roxton noch schläft liegt marguerite neben ihm und denkt über den gestrigen abend nach. Sie bereut es dass sie ihm nicht gesagt hat dass sie ihn auch liebt ,denn es wäre der prfekte Zeitpunkt gewesen, sie hat sich aber vorgenommen es ihm bei dem nächsten sich bietenden Moment zu sagen. Die hübsche brünette blickt auf Roxtons sich heben und senkenden immer noch nackten oberkörper. Dann richtete sie sich auf und flüstert:" Ich liebe dich Lord John Roxton." und küsst ihn sanft auf den Mund.
Sie wollte gerade aufstehn als sie ein leises aber hörbares:"Ich liebe dich auch marguerite." von roxton hörte. Sie sah ihn an und fragte:" Seit wann bist du denn wach?"

"na auf jedenfall lang genug um das : ich liebe dich LJR zu hören." meinte er grinsend.

Marguerite stand auf und lief zu einem baum wo sie dann aber stehn blieb. Roxton ging ihr hinter her , doch ohne zu wissen ob sie sauer auf ihn war weil er sie ja sozusagen "belauscht" hatte oder ob es ihr einfach nur unangenehm war dass er es gehört hatte.
Er sagte sanft:" Marguerite?" Aber als er keine Antwort bekam fuhr er fort:
"Wenn du jetzt sauer bist dann tut es mir wirklich leid, ich wollte dich nicht belauschen. Ich war aber im Halbschlaf und als ich dann gehört habe dass du mich liebst war ich so glücklich das ich dir das selbe sagen musste."

"Ich habe das nur zu dir gesagt weil du mir gesterm leid getan hast als du: ich liebe dich gesagt hast ich es nicht erwiedert habe. Und weil ich nicht will das du denkst ich würde nur wegen deinem geld so viel zeit mit dir verbringen. Aber nicht das du jetzt denkst ich hab das nicht ernst gemeint , das eben war mein voller ernst wirklich." Sprudelte es aus ihr heraus während sie sich zu roxton umdrehte.

Der wüschte ihr eine träne aus dem gesicht und sagte dann:
" Aber Marguerite ich denke doch gar nicht das du nur wegen meinem geld bei mir bist weil ich weiss das es ja nicht stimmt. Und ausserdem hättest du nicht sagen müssen das du mich liebst nur weil du Schuldgefühle mir gegenüber hast. ich weiss auch so dass du mich liebst und ich möchte das du es mir sagts wenn du das auch wirklich möchtest und auch dazu bereit bist."

Marguerite war so glücklich über das was Roxton eben gesagt hatte dass sie ihm um den hals fiel. Roxton erwiderte ihre Umarmung und streichte ihr sanft über den rücken. Sie löste sich von der Umarmung schaute roxton tief in seine augen und sagte:" John ich liebe dich." dann gab sie ihm einen langen Kuss.

"War der kuss jetzt einfach nur so weil du mich liebst oder was?" fragte roxton danach.

"Nein das war der Kuss dafür dass ich dich liebe und dass wir jetzt offiziell zusammen sind. Das willst du doch oder?" Sagte Marguerite.

"Ob ich das will? Natürlich will ich. Wow ich bin mit Marguerite Krux zusammen. ich bekomm doch jetzt sicher öfter deine Küsse zu spüren oder?"

"Vielleicht." sagte sie während sie ihren rucksack packte.Als sie alles fertig hatten gingen beide überglücklich los.

***************************

Ned und veronica hatten den richtigen weg und sind schon lange in dem Vulkan und gerade dabei den letzten Behälter mit Lava zu
füllen.

"So und jetzt schnell raus hier schmilzt man ja." sagte Veronica und lief schnell in Richtung Ausgang.

Von etwas weiter hinten hörte sie Ned rufen:
" warte doch mal ich kann nicht so schnell!! Du hast ja schliesslich nichts zum tragen während ich den Rucksack mit den behältern tragen muss."

"Doch ich muss dich (er)tragen." spöttelte sie

"OH das nimmst du aber zurück." rief Ned.

"ich denk nicht dran" Schrie veronica und lief immer schneller.

"Na dann warte mal bis wir wieder im baumhaus sind."

***************************

In der zwischenzeit warten Chalenger und Finn schon ungeduldig an der Stelle wo sich alle getrennt hatten auf ihre restlichen Freunde.

"Glaubst du es ist ihnen was passiert?" fragte Finn.

"Nein ich denke nicht weil Assai sagte doch das hier eh keiner ist weil die gehfah das der Vulkan eines tages ausbricht viel zu gross ist. ich denke eher sie einen längeren weg hatten als wir oder sie einfach nur trödeln."

"Ich denke letzteres." kaum hatte Finn ihren satz zu ende gesagt kamen Marguerite und Roxton auf sie zu.

Sofort fragte Chalenger: "Und hattet ihr den richtigen Weg??"

"nein" antwortete Roxton.

"dann müssen Ned und Veronica den Weg zum vulkan gehabt haben."

"Ähm Finn???" fragte Marguerite ihre freundin die ihren blick von roxtons oberkörper nicht mehr abwenden konnte.

"Roxton ich wusste gar nicht das du so einen tollen oberkörper hast , du solltest ruhig öfter mal oben ohne rumlaufen."meinte Finn.

"Danke aber du musst mich jetzt nicht die ganze zeit anstarren oder?" fragte Roxton.

"Oh sorry." sagte finn und sah endlcih wo anders hin.

Da hörten sie auch schon ned und veronica komen mit dem vollen rucksack.

"Hallo wir haben das lava." rief ned.

"ja das haben wir uns schon fast gedacht." meinte chalanger.

"Gut jetzt wo alle da sind müsen Roxton und ich euch etwas sagen.
Doch bevor sie weitersprach nahm sie roxtons hand, und der war ganz überrascht." also Roxton und ich wir sind jetzt öffiziell zusammen."

Das neue Paar sah in 4 langsam grinsende gesichter.

"Was?" fragte Roxton

"nichts ich finde nur das das langsam mal zeit wurde mit euch." meinte Finn.

*****************************

Als sie zuhause im baumhaus waren und gegessen hatten sasen Roxton und mRguerite noch am Balkon und Marguerite sagte:" ich finde finn hatte recht, du solltest öfter mal oben ohne rum laufen dein oberkörper ist nämlich wirklich schön."

"Gut aber nur wenn du auch oben ohne rumläufst." sagte roxton grinsend.Doch dafür bekam er von marguerite einen klaps auf den bauch. Er sagte aber so niedlich "aua" dass marguerite nicht anders konnte und ihn lange und leidenschaftlich zu küssen.
Und keiner der beiden bemerkte dass all 4 freunde sie die ganze zeit beobachteten.

ENDE

also ihr müsst wissen ich bin noch anfänger mit ff aber ich hab mein bestes gegeben und hoffe es hat euch gefallen!

Busi Sabi14

Eifersucht

Die 6 Freunde waren auf dem Weg zu einem Dorf, denn Chalenger dachte, dass die Anführerin weiss, wie man von dem Plateau kommt. Sie waren schon seit Sonnenaufgang unterwegs und Marguerite wurde langsam ungeduldig.

"Ich dachte das Dorf ist nicht weit weg? Aber wir laufen jetzt schon den ganzen Tag durch diesen verdammten Dschungel!" sagte Marguerite schlecht gelaunt.

Veronica verdrehte genervt die Augen und meinte:"Das ist mal wieder typisch, wenn wir länger als zwei Stunden gehen müssen ist es unserem verwöhntem Küken zu weit."

"Stimmt überhaupt nicht, ich würde nur mal wieder ein Bad vertragen. Hoffentlich haben die in diesem Dorf überhaupt Wasser zum baden." gab marguerite mit einem säuerlichen Ton zurück.

"Ja und wenn es nach dir gehen würde, müssten wir jede halbe Stunde eine Pause machen, damit du ein baden kannst." sagte Veronica

Roxton und Chalenger beobachteten das gezicke der beiden frauen genüsslich.


Nach einer weiteren Stunde kamen sie in dem Dorf an, wurden aber nicht besonders freundlcih empfangen. Sie mussten ihre Waffen abgeben und wurden dann von drei mit Speren bewaffneten Männern in ein etwas grösseres Haus gebracht, wo sie die Anführerin antrafen. Als sie diese überzeugen konnte, dass sie in friedlicher Absicht gekommen sind, wurden sie von den selben Männern auf eine grosse Fläche gebracht, wo bereits acht grosse Zelte standen, eines aber schon besetzt war.
Nachdem jeder seine sachen in ein Zelt untergebracht hatte, trafen sie sich alle vor den Zelten.

"Ich werde nochmal mit der Anführerin reden, und sie fragen ob sie einen weg von dem Plateau kennt. Möchte mich jemand von euch begleiten?" sagte Chalenger und blickte in die Runde.

"Nein ich möchte mich jetzt erst mal ausruhen." sagte Marguerite und verschwand wieder in ihrem Zelt.

"Dann komm ich mit." sagte Finn.

"Ich werde auch mitgehn, hab ja sonst nichts zu tun." meinte Ned und die drei machten sich auf den weg zu der Anführerin.

"Ich werde mich mal etwas umsehen. Vielleicht finde ich ja was interessantes." rief Roxton und ging durch das Dorf.


Am Abend saßen sie alle vor ihren Zelten an einem Feuer und aßen zu Abend, alle bis auf Roxton.

"Wo ist Roxton eigentlich?" fragte Chalenger bevor er einen grossen Schluck Wasser zu sich nahm.

"Als ich ihn das letzte mal gesehn hab , sagte er, er wolle sich ein wenig umsehn." antwortete Veronica. Kurze Zeit später kam Roxton, mit einer Frau in Veronicas alter, sie hatte hellbraune glatte haare, und ein hübsches gesicht.

"Hallo also ich möchte euch Amy vorstellen, sie ist hier auch ein Besucher. Ich hab sie zum essen eingaladen , das ist euch doch recht, oder?"

"Ja klar, kein problem. Setz dich doch Amy." sagte Finn freundlich

>oooh ja ist mir recht< dachte Marguerite. Keiner bemerkte, dass sie Amy böse anfunkelte.

Als sie mit dem essen fertig waren, sassen sie noch eine Weile da, wobei Marguerite auffiel, dass Amy sehr nah an Roxton saß, zu nah fand die Hübsche Brünnette.

"Oh es wird ziemlich kühl hier draussen." meinte Amy und rieb siech die Hände.

"Hier du kannst mit unter die Decke." Sagte roxton und legte die Decke über Amy's schultern, wobei er seinen Arm den er um sie gelegt hatte nicht zurück nahm.

>Jetzt reichts, was soll das eigentlich< dachte Marguerite wütend. Sie stand ohen ein Wort zu sagen auf und ging sauer in ihr Zelt. Alle schauten ihr verwirrt nach.


Marguerite saß in ihrem Zelt und versuchte sich mit irgendeinem Buch, dass sie mitgenommen hatte abzulenken, doch sie schaffte es nicht. Plötzlich hörte sie Amy fragen:" Sag mal John ist Marguerite dein Freundin?" Alle wurden plötzlich still, denn eigentlich wusste keiner so genau, ob sie nun zusammen sind, oder waren, oder sonst was.

"Meine Freundin?? Nein, Marguerite doch nicht." sagte Roxton und alle schauten ihn verwundert an.

Er hatte das eben gesagt, als ob ihm Marguerite nichts bedeuten würde, deswegen fügte er noch hastig hinzu:" Wir sind nur Freunde , weiter nichts."

>Nur freunde, weiter nichts? Spinnt der jetzt?< dachte Marguerite und schmiss sich aufs bett.



"Ich muss wohl eingeschlafen sein." murmelte Marguerite und stand auf. Draussen war es noch dunkel, aber alle waren schon in ihren Zelten. Sie ging aus ihrem Zelt und beschloss zu Roxton zu gehen, da bei ihm noch Licht zu sehen war. Sie wollt gerade hinein gehne, als sie Amy's Stimme hörte.

"Sag mal läuft da jetzt was zwischen euch beiden?" fragte Amy. Anscheinend hatten sie sich schon länger über Marguerite unterhalten.

"Nein eigentlich nicht." antwortete Roxton.

Marguerite spürte wie die Wut wieder in ihr hochstieg. Sagte er das nur um Amy rumzukriegen, oder empfand er es wirklich so dass zwischen ihnen nichts (mehr) lief?
Marguerite öffnete leicht das Zelt und konnte Amy sehen die sich gerade zu Roxton streckte um ihn zu küssen.marguerite konne ihren Augen nicht trauen, John beugte sich zu Amy, ihre Lippen waren nur noch 2 cm voneinander entfernt, 1cm....
Sie konnte es nicht ertragen, also drehte sie sich um und rannte in ihr Zelt zurück. So bekam sie auch nicht mit ,dass Roxton kurz vor dem kuss zurückwich. Marguerite war so wütend, dass sie nicht mal merkte, dass veronica in ihrem Zelt stand.

"Marguerite wo warst du, ich -" sie hörte auf zu reden als sie ein Schluchzen von der schönen Brünette hörte."Was ist los mit dir?" fragte sie dann vorsichtig.

"Was geht dich das an?" Blaffte sie die Blondine an.

"Na gut ich lass dich jetzt allein, wenn du darüber reden willst, ich bin in meinem zelt." rief sie, wollte gehn, doch marguerite rif plötzlich:" Roxton hat Amy geküsst."

Veronica ging zu Marguerite und nahm sie in den Arm.
"Du liebst ihn wirklich, oder?"

Marguerite nickte nur. >Arme Marguerite< dachte Veronica.

"Sei mir nicht böse, aber würdest du mich bitte ein wenig allein lassen?" bat Marguerite.

"Natürlich" sagte Marguerite und verlies das zelt.


Nach einer weile kam Roxton zu marguerite und sagte:" Marguerite, veronica hat mir erzählt was los ist. Aber ich hab Amy nicht geküsst."

"Oh John es ist doch wirklich völlig egal, ob du Amy geküsst hast oder sie dich."

"Nein Marguerite, wir haben uns überheuptnicht geküsst, ichg hab sie daran gehindert. Ich wollte sie gar nicht küssen."

"Und das soll ich dir glauben? Ich hab es doch gesehn" log sie

"Wir haben uns aber wirklich nicht geküsst, glaub mir doch. Es stimmt dass ich sie in mein Zelt eingeladen hab, aber doch nich weil sie mir was bedeutet, so wie du mir etwas bedeutest. Ich fande sie einfach nur nett." erzählte er marguerite, wäherend er auf sie zuging.

"Aber du hast gesagt, das wir nur freunde seien, und als sie dich gefragt hat ob zwischen uns irgendetwas wäre, hast du gesagt, da wäre nichts."meinte Marguerite. In ihrer stimme war jetzt keine Wut mehr, sondern nur noch Schmerz.

"Das wir nur Freunde sind, hab ich nur gesagt, weil melone und die anderen dabei waren. Und warum ich dann noch gesagt hab dass zwischen uns nichts ist, weiss ich auch nicht. Das einzige was ich weiss ist das ich dich mehr als alles andere liebe. Und ich bin überglücklich, dass ich so eine wunderschöne, liebenswerte Frau wie dich getroffen habe." sagte er ehrlich.

Marguerite wusste nun gar nicht mehr was sie sagen oder glauben sollte. >Verdammt ich liebe ihn doch auch, was will ich denn noch von ihm, er hat sich doch schon entschuldigt<
Ihr kullerte eine tränen die Wange runter, während sie fragte:"Also wolltest du mich nicht nur ins Bett kriegen, sondern ich bedeute dir wirklich was?"

Roxton strich ihr über die Wange und sagte leise:" Oh marguerite, hast du wirklich gedacht ich wil dich nur ins Bett bekommen? Glaubst du dann hät ich so lang auf dich gewartet? Ich liebe dich über alles, und ich will den rest meines Lebns mit dir verbringen. Du bedeutst mir alles." dann gab er ihr einen sanften kuss auf die stirn und nahm sie in seine arme. Marguerite war viel zu glücklich um irgendetwas zu sagen, also gab sie Roxton eine Kuss.


Am nächsten morgen wachte Marguerite noch neben Roxton gekuschelt auf. Sie erschrack als sie den Lord noch neben sich liegen sah.

"Roxton, wch auf!" sagte sie und rüttelte ihn unsanft wach. Er öffnete langsam die augen und fragte:" Was ist denn los?" Er verstand gar nicht warum sie so nervös war.

"Roxton du musst hier raus, bevor die anderen aufwachen und etwas merken." Marguerite wollte nicht dass die anderen wusten dass roxton diese nacht bei ihr gewesen ist. Es wäre ihr unangenehm.
Roxton wusste das, deswegen stand er auf und zog sein hemd an. Er beigte sich noch schnell zu marguerite , gab ihr einen Kuss auf den mund und ging dann aus dem Zelt.
Doch draussen standen schon die anderen vier freunde und warteten auf marguerite und ihn. Roxton erschrack ein wenig und fragte dann:" Ihr seid schon wach?"

"Ja es ist schliesslich schon drei Stunden nach Sonnenaufgang, und da die Anführerin keinen weg von dem plataeu weiss, brechen wir wieder auf." erklärte Chalenger, der seinen Rucksack noch fertig packte.

"Marguerite war wohl einsam heute nacht?!", sagte ned mit einem grinsen, bekam aber dann einen bösen Blick von marguerite zurück, die ebenfalls aus dem Zelt kam.

Veronica die wusste was gestern geschehn war, gab malone einen stoß mit dem ellebogen, damit er nicht noch mehr solche Kommentare abgab.

Genau so etwas wollte Marguerite vermeiden, dass die anderen sie aufzogen, nur weil Roxton bei ihr gewesen war.


Nachdem alle mit packen fertig waren, verabschiedeten sie sich noch bei der Anführerin, und dann trafen sie auch noch auf Amy, was Marguerites Laune nicht gerade besserte.
Doch dann machten sie sich auf den Nachhauseweg zum Baumhaus.

ENDE


Hoff es hat euch allen gefallen

Zwischen Leben und Tod

Es war einer dieser ganz normalen tage. Veronica arbeitete im Garten, Chalenger werkelte in seinem Labor, Finn räumte das Baumhaus ein wenig auf und Marguerite hatte sich mal wieder von Roxton breitschlagen lassen mit ihm jagen zu gehen.
Der einzige Grund warum sie mitgegangen war, war dass sie mal wieder ein paar Stunden alleine mit Roxton sein konnte, was im Baumhaus nämlich fast unmöglich war.

Roxton und Marguerite liefen durch den Jungel, auf der Suche nach etwas Essbarem, hatten aber bisher keinen Erfolg.

"Das gibt es doch gar nicht! Sonst wenn wir genug zu essen haben, kommen uns alle möglichen Biester in die Quere, und jetzt wo wir essen brauchen ist kein einziges da." fluchte Marguerite schon wieder. Denn eigentlich sie sich das anders vorgestellt. Marguerite dachte eher daran schnell einen Raptor zu erlegen und dann mit roxton an einen ruhigen Ort zu gehen und noch ein wenig die Zweisamkeit zu genießen.
"Naja, ich denke dass die Raptoren deine schlechte Laune wittern und auch wissen dass dann nicht mit dir zu scherzen ist." meinte Roxton, der nun stehen geblieben ist und sich zu Marguerite umdrehte.
Marguerite bleckte ihm die Zunge und sagte:"Nun vielleicht solltest du dann irgendetwas tun um mich in eine bessere Laune zu versetzen."
Roxton schlenderte langsam auf die wunderschöne Brünette zu und fragte:" Und was wäre das?"
"Na, lass dir doch was einfallen." Sagte sie grinsend und schlang ihre Arme um Roxtons Hals. Der beugte sich vor und flüsterte "Ich liebe dich", bevor seine Lippen Marguerites berührten. Ihre Zungen spielten mit der des anderen und Roxton spürte Marguerites Finger durch seine Haare fahren. Als sie sich wieder von einander lösten fragte Roxton:" Und hat es geklappt?"
"Mh... ja ich denk schon."
"Na dann dürfte uns ja jeden Moment etwas Essbares über den Weg laufen."
Doch das tat es nicht. Es war keine Spur von Raptoren oder anderen Tieren zu sehn.


* * * * * * * * * * * * * * *


IN der zwischenzeit war Finn fertig mit aufräumen, so fern man das aufräumen nennen konnte, und ging zu Chalenger ins Labor. Der sparch wie immer mit seinem Käfer Arthur.
"Was tust du diesmal mit dem armen Arthur?" wollte Finn wissen.
"Oh hallo Finn, ich hab dich gar nicht kommen hören. Ich will herausfinden ob Arthur mit hilfe dieser Blätter fü ein paar stunden gelähmt wird." erklärte Chalenger fasziniert.
Finn merkte an seinem Ton , dass wenn sie sich nicht schnell vom Acker machen würde, würde si wieder einen ewig langen Vortrag über sein "Experiment" hören müssen. Also sagte sie rasch:"Aha,ich glaub ich werde mal nach Veronica sehen, ob sie meine Hilfe braucht." Mit diesen Worten machte sie sich aus dem Staub und ging hinunter zu Veronica in den Garten.
"Hey, und wie kommst du voran?" fragte Finn, bekam jedoch keine Antwort.
Veronica stand nur da uns starrte verträumt ins Leere.

"Hallo,Veronica! Jemand zu Hause?" Finn fuchtelte Veronica nun vor dem Gesicht herum und riss Veronica aus ihren Gedanken.
"Ähm, was hast du gesagt?" Fragte Veronica ganz verdutzt.
"Nicht so wichtig, sag du mir lieber wo du eben warst." Finn konnte ihre Neugier einfach nicht unterdrücken.
"Wenn du es genau wissen willst, ich hab an Melone gedacht. Wo er jetzt wohl ist?"
Es war jetzt schon fast ein Jahr her, dass Melone fortgegangen war. Doch Veronica war fest davon überzeugt dass er noch am leben war und auch wieder zurückkommen würde.
"Erzähl mir doch mal ein wenig über deinen tollen Reporter!" forderte Finn und setzte sich ins Gras.Veronica tat es ihr gleich und fing an zu erzählen:" Also er hat blonde Haare, ist ungefähr so groß wie ich und hat einen wirklich tollen Körper." Veronica sah dass ihre Freundin grinste, redete aber weiter:"Er ist total freundlich, hat manieren, aber leider ist er auch ziemlcih schüchtern." Veronica seufzte. Ich hab gesagt du sollst mir was von Melone erzählen, und nicht von ihm schwärmen." sagte Finn und Veronicas Wangen nahmen eine leicht rosa Frabe an.

"Ich glaube ich sollte jetzt weitermachen." Und somit stand Veronica auf.


* * * * * * * * * * * * * *

"Ich glaube wir haben heut einfach kein Glück" meinte Roxton. Sie hatten immer noch kein Fleisch bekommen. "Vielleicht sollten wir einfach nach hause gehen und morgen noch mal jagen. Ich meine genügend Obst haben wir ja." "Wie du meinst." Marguerite ging schon mal vorraus, als sie jedoch merkte dass Roxton ihr nicht folgte blieb sie stehn und drehte sich zu ihm um.
"Na was ist? Willst du hier Wurzeln schlagen?"
"Nein, aber ich kann nicht vorran." sagte Roxton.
"Ein Fuß vor den anderen Roxton. Das kann doch nicht so schwer sein." Marguerite hatte nun wirklich keine Lust auf seine Spielchen.
"Nein, ehrlich. ich steck fest Marguerite."
Marguerite verdrehte die Augen und ging zu Roxton. Als sie vor ihm stand merkte sie dass er deutlich kleiner war als sie. Marguerite blickte auf den Boden und sah dass Roxton bis zu den Knien in einer Art Schlamm steckte.
"Jetzt komm da raus John, ich will nach Hause." Sie galubte immer noch dass das ein dummer Scherz war. "Verdammt, es geht nicht Marguerite. Ich kann meine Füße keinen cm bewegen." sagte Roxton ernst und er spürt dass er immer weiter versank. Als Marguerite dass sah merkte sie dass es wirklich ernst war.
"Du musst da so schnell wie möglich raus. Los gib mir deine Hand!" Marguerite versuchte ihn mit aller Kraft rauszuziehen, doch es half nichts. Roxton sank Stück für Stück. Es war noch nicht so lange her, da war Roxton bis zu den Hüften versunken. Doch jetzt war er schon bis zum Bauch im 'Schlamm'. Marguerite hatte schon versucht mit einem Stockden Schlamm zu lockern, oder mit einem Seil aus ihrem Rucksack ihn herraus zuziehen, aber sie hatte keinen Erfolg.
"Ich...ich hole Chalenger und die anderen, dann schaffen wir dich hier raus." sagte Marguerite entschlossen doch Roxton packte sie und hielt sie zurück.
"Nein Marguerite, wir sind mindesten 1 1/2 Stunden vom baumhaus entfernt. Du hast noch nicht mal den halben Weg hinter dir und ich bin schon ganz versunken. Wir warten hier, sie sind bestimmt schon auf dem Weg und suchen uns."
Marguerite konnte es nicht fassen. Sie sollte warten und Däumchen drehen, während Roxton langsam aber sicher versank?
Aber mit einem hatte er recht. Sie würde es niemals rechtzeitig mit den anderen zurück schaffen. Aber warten konnte sie auch nicht.
Roxton dachte plötzlich an seinen ersten Kuss mit marguerite und fing an zu lächeln.
"Weißt du noch an unserem ersten abend im baumhaus, wo wir uns geküsst haben?"
Marguerite kniete sich vor Roxton und sagte:" Ja und daraufhin hab ich dich gebissen. Aber warum hast du es immer wieder bei mir probiert?"
"Was meinst du?"
"Naja, ich war oft ein richtiges Biest und hab niemanden an mich rangelassen, aber du hast nie aufgegeben."
"Ich fande dich von Anfang an aufregend. ich wusste gleich als ich dich das erste mal sah, dass du etwas besonderes bist. Und mit jedem Tag den ich mit dir verbracht hab, habe ich dich mehr geliebt."
Marguerite hatte Tränen in den Augen. Sie verstand es einfach nicht wie ein Mann wie Roxton eine Frau wie sie lieben konnte. Und auch wenn sie wusste dass das nicht der richtige Zeitpunkt war musste sie ihm diese Frage stellen:
"Roxton, versprich mir dass du jetzt ehrlcih antwortest, bitte." Als Roxton nickte fuhr sie fort:" In der Höhle wo wir beide verschüttet waren und uns gestritten haben, hast du gesagt dass ich kalt wäre und nur an mich denken würde. Das war die Wahrheit stimmts? So denkst du wirklich über mich, oder?"
Marguerite spürte wie eine Träne ihre Wange hinunter rollte.

"Marguerite, ich schwöre das ich dass nur gesagt habe weil ich uns zu dieser Zeit nicht retten konnte. Ich dachte wir würden da nie wieder rauskommen. Ganz am Anfang von unserer Expidition dachte ich wirklich du wärst kalt und nur hinter Diamanten her. Aber das war bevor ich hinter deine Fassade gesehn hab. Und hinter dieser Fassade seh ich jetzt eine Frau, die sich um die kümmert die sie liebt und wenn sie es will so viel Liebe geben kann wie es sonst keiner kann." Roxton wischte ihr die Tränen aus ihrem gesicht.


* * * * * * * * * * * * * * *

Es war schon spät am nachmittag und Finn machte sich langsam sorgen um Roxton und Marguerite.
"Sie müssten doch schon längst wieder heir sein." Sagte Finn und blickte andauernd vom Balkon aus in den Jungel ob sie die beiden sah.
"Du kennst die beiden doch. Sie sind bestimmt irgendwo, amüsieren sich und haben bloß die Zeit vergessen, was ziemlcih oft passiert wenn sie alleine sind." meinte Veronica die sich überhauptkeine sorgen machte.
"Oder Marguerite hat mal wieder irgendwelche Schätze gefunden und versucht Roxton zu überreden ihn nach Hause zu schleppen." überlegte Chalenger.
"Also wenn sie das nochmal macht, dann glaubt mir, flipp ich aus. Das letzte mal hat mir schon gereicht." sagte Veronica entnervt.
Chalenger musste schmunzeln bei dem Gedanken an die Geschichte mit den Piraten.
"Hallo? Könnten wir nun wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren? Ich denke da ist irgendwas nicht in Ordnung. Da ist was passiert."
"Also wenn es dich beruhigt, dann gehen wir die beiden eben noch suchen. Chalenger kann hierbleiben falls sie zurückkommen. "
"Gut dann lass uns jetzt los gehen. ist das Ok für dich?" Finn wendete sich nun zu dem Professor.
"Ja aber seit bevor es dunkel ist wieder zurück, verstanden?!"
Beide Frauen nickten, veronica schnappte sich noch ihr messer und dann verschwanden sie auch schon im Aufzug.


* * * * * * * * * * * * * * *

Inzwischen war Roxton schon bis zu den Schultern versunken und Marguerite hatte es aufgegeben ihn herraus zu ziehen.
"Ok, Marguerite hör mir jetzt zu. Wir wissen beide dass es schon so gut wie aus ist. Und ich will dass du weißt dass ich dich über alles liebe und auch wenn wir uns öfter gestritten haben du die Person bist die mir am meisten bedeutet."
Marguerite wusste was er damit bezwecken wollte. Er nahm Abschied. Aber sie konnte nicht versteh dass es jetzt aus sein würde. Die ganze zeit über hatte sie nache einem Mann gesucht mit dem sie jede freie Minute verbringen wollte. Dem sie ganz vertraute und sich in seiner Gegenwart sicher fühlen würde. Und jetzt hatte sie diesen Mann gefunden und der sollte jetzt sterben? Warum? Lag vielleicht irgendein Fluch über ihr, der die menschen die sie so liebt von ihr nahm? Marguerite verstand es einfach nicht.
"Hör aus John! Die anderen werden noch kommen. Du wirst nicht sterben, das lass ich nicht zu!" Sagte sie mit tränenerstickter Stimme.
Roxton hatte nur noch seine Hände und seine Kopf im Freien. Er nahm nun seinen Rong vom Finger unf gab ihn Marguerite.
"Hier, das ist das zeichen meiner Liebe. Versprich mir dass du ihn behältst. Für immer. Und versprech mir auch dass du wieder glücklich wirst Aber vergiss mich bitte nicht."
"John... " Marguerite wollte sagen dass sie ohne Roxton nicht glücklich sein kann doch er unterbrach sie.
"Und ich bin ganz sicher dass ihr es schaffen werdet zurück nach London zu kommen."
"Du...du hast mir versprochen dass du mich nie verlässt. Warum tust du es jetzt? Warum gibst du auf?" Marguerites Augen waren schon total gerötet von den tränen.
"Ich verlass dich nicht, ich werde immer in deinem Herzen sein. Sag den anderen, dass ich dankbar für die Zeit bin die ich mit ihnen verbracht habe. Und ich bin auch dir dankbar, denn mit dir hab ich die schönste Zeit meines Lebens verbarcht. Ohne dich hätte ich es bestimmt nie hier ausgehalten." Roxton drückte Marguerites Hand die nun zu zittern anfing.
Marguerite wusste dass sie Roxton gleich für immer verlieren würde, aber sie konnte ihn nicht gehen lassen ohne ihm ihre Gefühle zu sagen.
"Ich liebe dich John. Bitte verlass mich nicht."
"Ich liebe dich auch. ich liebe dich von ganzem Herzen."
Das war das letzte was Roxton sagte. Dann ging alles ganz schnell. Er spürte wie sein Kopf in den Schlamm gesogen wurde und bekam keine Luft mehr. Das letzte was Roxton spürte waren Marguerites weiche Lippen auf seiner Hand, die Marguerite noch nicht losgelassen hatte. Doch dann wurde auch diese hinabgezogen und er spürte gar nichts mehr......

* * * * * * * * * * * * * * *

Marguerite starrte an die Stelle wo Roxton vor ein paar Sekunden war. Sie konnte nicht mehr klar denken. Sie fühlte nichts ausser endlose Leere und einen stechenden Schmerz, als ob man ihr das Herz heraus gerissen hätte. Marguerites herz war gebrochen, und das für immer. Was sollte sie ohne Roxton mit ihrem Leben anfangen? Wenn sie ihn gesehn hat war es als ob tausend Schmetterlinge in ihrem Bauch verrückt spielten. Wenn sie ihn spürte setzte ihr Herz einen Schlag aus. Und nur in seiner Gegenwart wurde ihr warn ums Herz, als ob jemand ein Feuer entfacht hätte. All diese Gefühle waren nun verschwunden und Marguerite war sich sicher dass sie auch nie wieder kommen würden. Genauso wie Roxton für immer wegbleiben wird.

Plötzlich hörte sie Stimmen und ein Rascheln im Gebüsch hinter sich. Aber sie drehte sich nicht um, sie blieb einfach sitzen und rührte sich nicht. Es war ihr egal was da war, und ob sie wenn es ein Raptor ist sterben würde. Vielleicht wollte sie auch sterben, dann müsste sie diesen Schmerz nicht mehr ertragen.
Doch es war weder ein raptor noch irgendwas anderes was ihr etwas zu leide getan hätte. Sondern es waren Finn und Veronica.
Beide liefen zu marguerite und Finn fragte:" Hey, da bist du ja Marguerite, wir haben uns schon sorgen gemacht. Wo ist denn Roxton.?" Marguerite antwortete nicht sofort deshalb kniete sich Veronica neben Marguerite. Als die Blondine Marguerites Tränenüberfülltes Gesicht sah, wusste sie sofort dass etwas schreckliches passiert sein musste.
Dann sprach Marguerite mit tränenerstickter Stimme:" Er... er ist da drin gesteckt." Sie deutete in den 'Schlamm' und fuhr fort:" Er ist immer tiefer gesunken. ich hab versucht ihn rauszuziehen, aber... aber es ging einfach nicht. Ich hab es nicht geschafft, es ist meine Schuld dass... dass er " Marguerite konnte nicht weiter sprechen.
"Oh gott Marguerite, es tut mir so leid. Komm her." Veronica nahm Marguerite in den Arm. Sie wusste nicht was sie sagen sollte, denn 'es wird alles wieder gut' wäre nicht sehr passend gewesen.
"Es ist alles meine Schuld." sagte die Brünette nochmals.
"Aber nein, gar nichts ist dein Schuld. Du hättest ihn da nicht alleine rausholen können." versuchte Finn sie zu beruhigen, die genauso wie Veronica Tränen in den Augen hatte.
Sie saßen noch eine ganze Weile da und trösteten Marguerite. Doch dann stand Veronica auf und meinte:"Wir sollten langsam zurück zum Baumhaus gehen, es wird bald dunkel."
"Du hast Recht, Georg wird sich auch sorgen machen, wenn wir so lange wegbleiben." sagte Finn und stand ebenfalls auf.
"Komm schon Marguerite, wir sollten wirklich gehen."
Marguerite stand ohne ein Wort zu sagen auf. Veronica wusste dass sie nun lieber eine Weile alleine sein wollte, also ging sie mit Finn schon mal vorraus.
Bevor Marguerite ihnen jedoch hinterherlief drehte sie sich noch mal zu der stelle wo Roxton versunken war um und flüsterte." Es tut mir so leid John." Dann ging sie langsam hinter Veronica und Finn zum Baumhaus.

* * * * * * * * * * * * * * *

Roxton lag auf einem kalten Steinboden. Er öffnete die Augen und blickte auf eine kahle Felswand. Er satnd langsam auf und nun wurde ihm das besusst an was er sich erinnterte. Er war mit Marguerite jagen gewesen und ist dann in eine Art Schlamm getreten und versunken. Aber wenn er ganz versunken ist dann müsste er doch jetzt tot sein.
Er wurde von einem weißen Licht aus seinen gedanken gerissen und hörte plötzlich eine Stimme hinter sich:" Lord John Roxton, der Großwildjäger. ich hab dich schon erwartet."
Roxton drehte sich um und erblickte eine Frau, ganz in weiß gekleidet. Sie trug einen Stern als Kette um den Hals von dem das Licht kam.
"Wer bist du?" fragte Roxton.
"Oh entschuldigung. Ich bin Luna." sagte die Frau freundlich.
"Wo bin ich hier? Oder bin ich etwa schon tot?" Roxton schossen tausend Fragen durch den Kopf.
"Also du bist noch nicht tot. Du bist an einem Ort zwischen Leben und Tod. Und du bist hier um eine Entscheidung zu treffen." erklärte Lunaa langsam und ruhig.
"Eine Entscheidung? Aber worüber?" Roxton verstand nun gar nichts mehr.
"Nun ja, du sollste dich entscheiden ob du lieber weiterleben wilst oder ein ganz neues Leben anfangen möchtest."
"Was? Natürlcih will ich weiterleben." Sagte roxton sofort.
Doch Luna lächelte und meinte:" Aber so einfach ist das nicht. Du musst erst genau bescheid wissen um bevor du dich Entscheidest. Es gibt 3 Möglichkeiten. Die 1. ist diese hier."
Plötzlich erschien an der Wand ein Bild, es war so als ob man darauf einen Film abspielen würde.
Roxton sah dass es eine Insel war, wo sich ein Dorf befand. Die Sonne schien und alle in diesem Dorf schienen glücklich zu sein. Das Meer war glasklar, der Strand weiß wie Schnee und es gab Blumen die Roxton noch nie zuvor gesehn hatte.
"Das ist das Paradies. Dort leben alle Menschen die in der normalen Welt schon gestorben sind und dann , genau wie du sich entscheiden mussten. Wenn du im Paradies lebst exestiert die normale Welt nicht merh, alles was du getan hast und auch jede Person die du kanntest würdest du vergessen. Es ist als hättest du sie nie getroffen. Du weißt nichts mehr ausser deinen Namen." erklärte Luna.
Roxton dachte über ihre Worte nach. Er würde alles vergessen, dass mit seinem bruder, aber auch Marguerite.
"Ich möchte die anderen 2 Möglichkeiten sehen." sagte Roxton schließlich.
"Das heisst du willst nicht im Paradies leben? Du willst kein neues Leben beginnen. Du musst aber bedenken, dass wenn du dich gegen das Paradies entscheidest, es nicht gleich heißt dass du in dein altes Leben zurück kehrst. Es könnte auch anders kommen." sagte Luna geduldig.
"Nein ich will die nächste Möglichkeit sehen." sagte Roxton entschlossen.
Und somit verschwand das Bild von der Wand.
Professor Doktor Summerlee wollte auch nicht ins Paradies." meinte Luna lächelnd.
"Sagtest du Summrlee? Er war auch hier?" Roxton konnte seinen Ohren nicht trauen, sie haben alle gedacht dass er wirklich tot sei.
"Ja er war auch hier, und ich denke er hat die richtige entscheidung getroffen." sagte Luna.
"Für was hat er sich entschieden?" fragte Roxton sofort.
"Für die 2. Möglichkiet, die wirst du aber jetzt noch nicht erfahren."
"Wieso nicht? ich möchte mich aber so schnell wie möglich entscheiden." sagte Roxton.
"Du wirst die 2. Möglichkeit erfahren, sobald ich wieder zurückkomme." Und mit diesen Worten verschwand Luna und nun war es wieder dunkel.
Roxton ging in eine ecke und setzte sich. erst jetzt bemerkte r wie müder er war. Er versuchte gegen die Müdigkeit anzukämpfen, doch kurze zeit später waren ihm schon die Augen zugefallen.


* * * * * * * * * * * * * * *

Marguerite wachte schon früh am Morgen auf, und die schreckliche Erinnerung von dem gestrigen geschehen kam ihr wieder in den Sinn. Oder war das alles nur ein Traum gewesen? Ein schrecklicher Alptraum der so real gewesen war dass sie sogar im Schlaf geweint hatte? Es wäre nicht das erste mal gewesen, sie hatte öfter Träume die so real waren.
Mit einem klitzkleinem Funken Hoffnung stieg sie aus dem Bett , szog ihren Morgenmantel über und stürmte in roxtons Zimmer.
'Bitte lass es nur einen Alptraum gewesen sein' dachte sie.
Marguerite betrat Roxtons Zimmer doch er war nicht da. Sie verspürte wieder einen Schmerz in ihrem herz. Aber vielleicht war er einfach schon wach und machte in der Küche das Frühstück.
Marguerite ging rasch ins Wohnzimmer.
Veronica, Finn und Chalenger saßen am gedeckten Tisch, keiner der 3 sagte etwas, es aß oder trank auch keiner etwas. Und als Marguerite dann auch noch die Gesichter iher Freunde sah, wusste sie dass es kein Alptraum war. Ihr steigen die Tränen erneut in die Augen.
Sie ging ohne ein wort zu sagen wieder zurück in ihr Zimmer und kroch ins Bett. Sie lehnet sich an die Wand und zog ihre beine bis zum Kinn. Marguerite schlang ihre Arme um die Knie und dann dann sah sie ihn an ihrem finger blitzen. Der Ring von Roxton. Und als sie diesen sah erinnerte sie sich wieder an die Worte die John gesagt hatte als er ihr den ring gegeben hatte. Und nun konnte sie nicht mehr anders und fing wieder an zu weinen. Aber im moment war es ihr egal ob die anderen sie so sahen. Die einzige Sache die den Schmerz ein wenig linderte war zu weinen.


Am nachmittag kam Veronica in Marguerites Zimmer um nach ihr zu sehen. Marguerite saß immer noch auf dem Bett mit geröteten Augen. Veronica ging zu ihr ans Bett und setzte sich neben sie.
"Chalenger ist im labor um sich ein wenig abzulenken. Vielleicht solltest du das auch tun." sagte Veronica.
Marguerite sagte nichts. also meinte Veronica:" Marguerite, ich weiß wie du dich jetzt fühlst. Also meine Eltern verschwunden waren dachte ich auch, ich werde es nie überwinden. Doch ich habe mich abgelenkt und - "
"Sind deine Eltern tot? Oder wolltest du mit deinen Eltern den Rest deines lebens verbringen? Hast du deine Eltern so sehr geliebt wie ich Roxton? Bist du schwanger von deinen Eltern?" schrie Marguerite zornig. In ihrer Verzweiflung hatte sie Dinge gesagt, die sie nicht mal Roxton sagen wollte.
Marguerite war schwanger, das wusste sie ganz sicher. Sie war schon eine ganze zeit überfällig und in den letzten Tagen war ihr immer öfter übel gewesen. "Du bist schwanger von Roxton?" fragte veronica ungläubig. Sie hatte schon wieder vergessen wie marguerite sie angeschrien hatte.
"Ja verdammt! ich weiß es schon länger."
"Und wusste Roxton es?" wollte Veronica wissen.
Marguerite schüttekte langsam den Kopf. "Oh gott, was soll ich denn jetzt mit einem Baby? An so einen Ort, und ohne Roxton? veronica ich schaffe das nicht, ich brauche John."
Veronica nahm die jetzt wieder weinende Marguerite in die Arme und tröstete sie:" ssssshhhhhhh, ich weiß dass du ihn schrecklich vermisst. Wir schaffen dass schon irgendwie, das versprech ich dir."
Noch am selben Abend berichtete Marguerite über ihre Schwangerschaft, und war erleichter dass Finn und Chalenger anders reagierten als sie erwartet hatte. die nächsten Tage waren sehr ruhig im Baumhaus. jeder versuchte sich so gut es ging abzulenken. Marguerite überwand sich auch ab und zu mit Finn und veronica etwas zu unternehmen. Auch wenn sie in ihren Gedanken bei dem Baby war und wie das schaffen sollte, war sie froh ein wenig Ablenkung zu haben.

* * * * * * * * * * * * * * *

Roxton saß noch immer auf dem kalten, freckigen Steinboden, wo er eingeschlafen war. Er fragte sich ob er Marguerite je wieder sehen würde. Er vermisste sie so sehr, als ob er sie eine Ewigkeit nicht mehr gesehn hätte. Und er fragte sich wie lange er schon hier war. Roxton hatte jegliches Zeitgefühl verloren, er wusste nicht ob er erst einen halben Tag hier war, oder auch schon 3 Tage. Es kam im so vor als gäbe es hier keine zeit.
Plötzlich wurde er wieder von dem weißen Licht geblendet, und wenige Augenblicke später erkannte er Luna die vor ihm stand.
"Es ist Zeit dass du dir die 2. Möglichkeit ansiehst." sagte Luna.
Und dann erschien wieder ein Bild an der Wand. Aber diesmal war es ein bekannter Ort. Es war London und so viel roxton sehen konnte hatte sich nicht sehr viel verändert.
"Das ist die 2. Möglichkeit? Ich könnte wieder zurück nach London?" fragte Roxton als er sich das Bild angesehn hatte.
"Ja so ist es. Du könntest jetzt auf der Stelle zurück nach London zu deiner Familie und zu deinen Freunden." sagtel Luna.
"Und dafür hat sich Summerlee entschieden?" fragte Roxton. Luna nickte.
"Aber er wollte doch unbedingt in auf das Plateau. Warum ist er dann wieder zurück nach London?" Roxton war das überhaupt nicht klar.
"Er sagte dass er schon zu alt wäre um auf dem Plateau weiter zu leben. Er wollte dann eine Gruppe auf das Plateau schicken, die euch dann zurück nach London bringen sollte. Doch die Gruppe hat es erst gar nicht bis zum Plateau geschafft. Sie kamen während der Schiffsfahrt in einen großen Sturm und es sind alle ertrunken. Doch davon wusste Summerlee natürlich nichts."
Roxton schaute sich noch mal das Bild von London an und überlegte, dass es vielleicht besser wäre nach hause zu gehen und dann mit ausgebildeten Leuten zurück auf das Plateau zu gehen. Denn es könnte ja auch sein, dass ihn die letzte Möglichkeit nicht wieder zurück zu Marguerite bringt, und so mit würde er sie wahrscheinlich nie wieder sehen.
Aber wenn er glück hatte vielleicht doch. Er musste es riskieren. für Marguerite.
"Ich möchte nicht nach London." sagte er und urpötzlich verschwand das Bild wieder.
"Du bist dir schon bewusst dass du dich für die 3. Möglichkeit entscheiden musst, egal was es sein wird." fragte Luna.
"Ja, aber ich muss es versuchen wieder zurück aufs Plateau zu gelangen." sagte Roxton.
"Wie du meinst. Die 3. Möglichkeit wirst du auch bald erfahren." Und mit diesen Worten verschwand Luna und es war wieder finster.


* * * * * * * * * * * * * * *

Es war schon fast eine Woche her dass roxton versunken war. Alle gingen wieder ihrem Alltag nach, alle bis auf marguerite. Sie machte zwar ab und zu was im Garten, oder wusch die Wäsche, aber sie war auch oft in ihrem Zimmer und weinte.
Den Ring den sie von Roxton bekommen hatte trug sie Tag und Nacht. Sie hatte ihn noch keine einziges mal abgenommen, und sie hatte es auch nicht vor.
Marguerite saß am Balkon und genoss den Sonnenuntergang, während sie auf den Ring blickte. Sie hätte niemals gedacht, das sie einmal eine Person so sehr vermissen würde, wie sie Roxton vermisste.


Finn kam zu Marguerite und setzte sich neben sie. Die beiden hatten in den letzten Tagen viel Zeit miteinander verbracht. Veronica und Finn taten ihr bestes um Marguerite auf andere gedanken zu bringen.
"weißt du was Chalenger und ich uns ausgedacht haben? Wir bauen für das Baby ein Bettchen, denn genügend Holz haben wir ja." sagte Finn
"Danke, dass wäre toll" Sagte Marguerite und versuchte ein wenig fröhlich zu klingen.
"Na besonders begeistert kling dass ja nicht." meinte Finn.
"Doch ich bin euch wirklich dankbar für eure Hilfe." Marguerite machte eine Pause und überlegte sich ob sie Finn erzählen sollte worüber sie die ganze zeit über nachdachte. Sie entschied sich es zu tun.
"Ich denke die ganze zeit daran dass ich es Roxton hätte sagen müssen, dass ich schwanger bin. Er hatte ein recht darauf es zu erfahren."
"Warum hast du es ihm eigentlich nicht gesagt?" fragte Finn vorsichtig.
"Ich hatte einfach Angst davor. ich wusste nicht wie er reagriern sollte. Vielleicht wäre es ihm ja zu viel gewesen, oder vielleicht wollte er auch gar kein Kind. Schon gar nicht von mir. Er hatte sowieso etwas besseres verdient als mich. Und außerdem, was würden die Leute in London sagen. Schon allein die Tatsache dass ich mit einem Lord zusammen wäre, und dann noch ein Kind." erklärte Marguerite. Es hatten sich in der Zeit Tränen in ihren Augen gebildet.
"was redest du denn da? Du glaubst doch wohl nicht dass sich Roxton nicht gefreut hätte, oder sich sogar von dir abgewendet hätte?" fragte Finn ungläubig. Sie konnte nicht verstehn warum Marguerite solche Zweifel hatte.
"Naja es wäre ja nicht das erste mal gewesen." sagte Marguerite mit einem Seufzer.
"was meinst du damit? Du warst doch nicht etwa schon mal schwanger, oder?"
"Nicht direkt: ich war damals mit meinen 2. Exmann verheiratet. Wir waren total glücklich. Doch dann hab ich von einem Arzt erfahren dass ich schwanger war. ich habe mich riesig gefreut und ich dachte mein mann würde sich auch freuen. doch das tat er nicht. Er sagte dass er keine Kinder wollte und es bestimmt nicht sein Kind ist, und ich eine Affäre hatte. An diesem Abend hatten wir uns furchtbar gestritten und er schlug mich auch mehrmals. Ich ging dann nochmaks zu dem Arzt und ließ mich noch mal unersuchen, und er stellte fest dass er sich getäuscht habe und ich gar nichtr schwanger war. Ich erzählte das sofort meinem Mann, doch der glaubte mir kein Wort und ein paar Tage reichte er die Scheidung ein." marguerite wischte sich die Tränen weg die sie nicht mehr zurückhalten konnte.
"Oh gott, das tut mir so Leid Marguerite. Aber so etwas hätte Roxton doch niemals getan. Und das weißt du auch. Er hat dich geliebt und er wäre bestimmt aus allen Wolken gefallen, wenn er es erfahren hätte." sagte Finn
Margueriite lachte kurz auf. "Das dachte ich bei meinem Exmann ja auch. Aber vielleicht ist es ja besser dass es Roxton niemals erfahren wird."
"Essen ist fertig!" rief Chalenger den beiden Frauen zu. Finn wollte auftsehn doch sie wurde von Marguerite zurückgehalten.
"Finn, bitte erzähl es niemandem weiter was ich dir eben gesagt habe." Bat sie.
Finn lächelte und sagte dann:" Werd ich nicht, versprochen."
Und somit begaben sich die zwei zum esstisch wo Veronica und Chalenger schon auf sie warteten.


* * * * * * * * * * * * * * *

Roxton ging in dem kalten und dunklen Raum immerauf und ab. Er konnte es nicht erwarten endlcih die letzte Möglichkeit zu erfahren. Rocton hatte seit Luna das letzte mal verschwunden war kein Auge zugetan. Er musste immer daran denken was passiert wenn er nicht mehr zurück aufs Plateau kann, nicht mehr zu seinen Freunden und nicht mehr zu Marguerite.
Und endlich kam wieder das schon vertraute helle Licht und auch Luna erschien. Roxton sah sie erwatungsvoll an.
"So nun wirst du gleich die 3. Möglichkeit sehen. Aber diese musst du nehmen, ob du willst oder nicht. Es waren nur sehr wenige die so ein Risioko eingangangen sind wie du. Aber jetzt will ich dich nicht mehr länger auf die Folter spannen."
Es entstand wieder eine Art Film an der Wand. Roxton erkannte es sofort. Es war das Plateau. Den Ort den er sah, war nicht allzu weit vom Baumhaus entfernt. Er sah den Bach wo Marguerite immer die Wäsche gewaschen hatte.
Plötzlich verschwand das Bild wieder und Luna sagte: "Nun ich denke das war das was du wolltest oder?"
"Ja ganz genau. Wann kann ich wieder dorthin?" fragte Roxton voller Freude.
"Nur mit der Ruhe. Du wirst feststellen dass du länger weg warst als du denkst. Hier an diesem Ort gibt es nämlich keine normale Zeit."
"Wie lange war ich denn weg?" wollte Roxton wissen.
"Das kann ich dir nicht sagen, ich weiß es selber nicht. Es ist bei jedem anders. manchmal sind es nur ein paar Tage, manchmal aber auch mehrere Wochen, oder auch Monate." sagte Luna.
"Und wie gelange ich jetzt wieder auf das Plateau?"
Luna machte eine Handbewegung und es entstand ein blauer Strudel, fast so wie ein Wirbelsturm.
"Du musst da hineine, dann gelangst du wieder zurück." sagte Luna.
"Danke." Dann ging Roxton auf den Strudel zu. Er war nur noch wenige cm von im entfernt, als er spürte wie er hineingezogen wurde. Roxton drehte sich und drehte sich, während er durch den Sprudel flog. Er wurde immer schneller und dann wurde um Roxton herum alles schwarz.

* * * * * * * * * * * * * * *

Seit zwei ganzen Tagen Regen schien endlich wieder die Sonne. Die Abkühlung tat den Baumhausbewohnern zwar gut, aber mit der Zeit wurde es ziemlich langweilig, nur im Zimmer zu sitzen und nichts zu tun.
Marguerite stand schon früh am Morgen auf - zumindestens für ihre Verhältnisse - , da sie in letzter Zeit nicht gut schlief. Als sie bemerkte dass die Sonne schien und keine einzige Wolke zu sehen war, beschloss sie einen kleinen Spaziergang zu machen.
Marguerite nahm ihre Pistole und ging zum Aufzug. Sie wollte gerade einsteigen als Chalenger sie entdeckte und rief:" Marguerite wo willst du denn hin?"
"Ich möchte nur einen Spaziergang machen, weiter nichts." antwortet Marguerite und stellet sich in den Aufzug.
"Es sollte dich jemand begleiten." meinte Chalenger.
"Ich will aber keinen der mich begleitet." Sagte Marguerite barsch und fuhr mit dem Aufzug nach unten.
"Aber …" setzte der Professor an, doch er wurde von Veronoca unterbrochen, die von ihrem Zimmer kam.
"Lass sie, Marguerite braucht mal wieder ein wenig Zeit für sich."
"Vielleicht hast du Recht. Aber findest du nicht auch, dass Marguerite wieder immer mehr verschlossener wird?" fragte Chalenger besorgt.
"Naja, das ist irgendwie verständlich, oder?" meinte Veronica.
Chalenger nickte und ging dann wieder in sein Labor, um mit Finn weiter an dem Bettchen zu arbeiten.


* * * * * * * * * * * * * * *


Als Roxton die Augen öffnete spürte er wie die Sonne auf seinen Rücken brannte. Er stand auf und sah sich erst mal ein wenig um. Als erstes wusste er nicht genau wo er war, doch dann stellte er fest dass er sich nicht allzu weit vom Baumhaus entfernt war.
Roxton machte sich sofort auf den Weg zum Baumhaus. Er konnte es gar nicht mehr erwarten Marguerite endlich wieder in seine Arme zu schließen.


Nach ca. einer viertel Stunde hörte er ein Rascheln ganz in seiner Nähe. Er wollte nach seiner Pistole greifen, doch er langte ins Leere. Roxton musste sie wohl in dem Strudel verloren haben. Also ging er erstmal in Deckung und wartete ob das was er gehört hatte näher kam. Und das tat es auch. Doch nun war er sich sicher dass es sich nicht um einen Raptor handelte, sondern eher um einen Menschen. Und kurze Zeit später sah er wer es war. Es war Marguerite.
Roxton ließ sie an ihm vorbei laufen und ging dann aus dem Gebüsch. Roxton stand nun ein paar Meter hinter Marguerite.
Die erschrack so sehr von dem Rascheln, dass sie ihre Waffe zog, sich ruckartig umdrehte und direkt auf Roxton zielte. Als Marguerite erkannte wer vor ihr stand wäre ihr fast der Mund aufgeklappt.
Konnte das sein? Ach was, Marguerite du bildest dir was ein. Das ist nicht Roxton. sagte sie zu sich selbst. Marguerite schloss die Augen und öffnete sie dann wieder, doch Roxton stand immer noch da.
"John?" fragte Marguerite unsicher, während sie ihre Waffe langsam senkte.
"Na ich hab dir doch gesagt dass ich dich niemals verlassen werde." Roxton schaute Marguerite in ihre grün-grauen Augen.
"Aber … aber du bist …" setzte Marguerite an, doch sie konnte einfach nicht weitersprechen. "Tod?" vollendete Roxton den Satz und ging dann langsam auf sie zu.
"Ja. Du bist doch versunken." Marguerite beobachtete ihn, wähernd er immern näher kam. Er war nun direkt vor ihr und blieb stehn.
Roxton hob langsam seine Hand und strich Marguerite sanft eine Haarsträne aus dem Gesicht.
Als Marguerite Roxtons warem Hand auf ihrer Haut spürte füllten sich ihre Augen mit Tränen. Sie nahm Roxtons Hand in die ihre und schloss die Augen. Dann fiel sie Roxton um den Hals und fing an zu weinen.
"Oh Gott John, ich dachte ich würde dich nie wieder sehen. Ich hab dich so vermisst." brachte sie mit tränenerstickter Stimmer hervor.
"John, es ist alles meine Schuld. Ich hab dir am Anfang nicht geglaubt dass du feststeckst. Ich dachte du machste wieder einen deiner blöden Scherze. Es tut mir so leid. Wenn ich dir gleich geglaubt hätte wäre dass alles nicht passiert." sagte Marguerite als sie sich von Roxton löste.
Roxton nahm Marguerites Kopf in beide Händen unf meinte: "Sssshhh, Marguerite hör auf. Du bist überhapt nicht schuld. Du konntestgar nichts dafür. Ich bin ja wieder hier. Bei dir, und nur dass zählt." Dann beugte er sich vor und gab Marguerite einen langen leidenschaftlichen Kuss, den sie nur zugern erwiederte.
Und da überkam Marguerite wieder dieses unglaubliche Glücksgefühl. Ihr Herz schlug immer schneller und auch die Schmetterlicnge in ihrem Bauch fingen wieder an verrückt zu spielen. Wie sehr hatte sie diese gefühle vermisst. Wie sehr hatte sie Roxton vermisst.


Als sie den Kuss unterbrachen um nach Luft zu schnappen fragte marguerite: " Was ist denn passiert?"
"Um ehrlich zu sein, weiß ich es gar nicht mehr so genau. Das einzige an was ich mich erinnern kann, ist dass ich in einen Strudel gezogen wurde und mich dann wieder hier befand." sagte Roxton, während er Marguerite immerzu ansah.
"Ich bin so glücklich dass du wieder hier bist, ich weiß nicht wie lange ich es ausgehalten hätte ohne dich. Erst als du weg warst wurde mir richtig klar was du mir bedeutest. Die 12 tage ohne dich waren so als ob mein Leben keinen Sinn mehr hatte." gestand Marguerite unter Tränen."
Roxton wischte ihr die Tränen weg und küsste sie dann sanft auf die Stirn. Marguerite schloss die Augen um seine weichen Lippen mehr zu spüren.
Dann nahm er Marguerites Hand, betrachtete sie und entdeckte dann seinen Ring an ihrem Finger. Er lächelte und sagte: "Du hast ihn nicht abgenommen."
"Warum hätte ich es auch tun sollen." gab Marguerte zurück.
Plötzlich streifte er Marguerite den Ring vom Finger und kniete sich vor ihr auf den Boden. Marguerite Augen wurden immer größer, denn sie konnte sich bereits denken was Roxton vorhatte.
"Ich muss etwas nachholen, was ich schon vor längerem vorhatte. Ich weiß es ist nicht der beste Ort, aber ich hoffe trotzdem dass du ja sagst."
Nun nahm er Marguerites Hand in die seine und fuhr fort: " Marguerite ich liebe dich und ich möchte jede freie Minute mit dir verbringen. Ohne dich ist mein Leben nicht komplett. Deshalb frage ich dich jetzt ob du mich heiraten möchtest."
Marguerite war so überwältigt von dem Antrag dass sie in diesem Moment einfach nicht sagen konnte. Dadurch wurde Roxton ein wenig unsicher. Er stand auf, tat den Ring wieder an Marguerites Finger und fügte dann noch hinzu. "Du musst mir auch nicht sofort eine Antwort geben. Du kannst dir so viel Zeit nehmen wie du brauchst. Und …"
"Ja ich will." unterbrach ihn Marguerite und gab Roxton dann einen Kuss.
Roxton löste sich aber von Marguerites Lippen und fragte: "Hats du gerade gesagt du willst?"
Marguerite nickte, und sagte dann: "Aber ich muss dir noch etwas sagen."
Roxton sah sie gespannt an, dann atmete Marguerite noch einmal tief durch und murmelt: "Ich bin schwanger."
Roxton konnte seinen Ohren nicht trauen. Hatte sie gerade gesagt dass sie schwanger ist?
"Du … wir bekommen ein Kind?" fragte er noch mal nach.
Marguerite nikcte, hatte aber Angst ihm in die Augen zu sehen, deshalb blickte sie zu Boden.
Plötzlich hob Roxton sie hoch und drehte sich einmal im Kreis. Dann setzte er sie wieder ab und strahlte Marguerite an.
Die fragte: "Also freust du dich?"
"Ob ich mich freue? Natürlich freue ich mich. Wie lange dauert es denn noch. Weißt du schon was es wird?" Man konnte deutlich das Leuchten in seine Augen sehen.
"John, ich weiß doch jetzt noch nicht was es wird. Das Baby kommt doch erst in 8 Monaten." erklärte Marguerite.
"Aber dann wusstes du ja schon bevor ich weg war dass du schwanger bist. warum hast du es mir nich gesagt?"
"Weißt du ich hatte einfach Angst."
"Angst wovor?" fragte Roxton verwirrt.
"Davor wie du reagierst wenn ich es dir erzähle. Ich wusste doch nicht ob du überhapt ein Kind willst." gestand Marguerite.
"Wie könnte ich kein Kind mit dir wollen. Marguerite du machst mich dadurch zum glücklichsten Menschen auf der Welt."
Roxton war gar nicht verständlich warum Marguerite solche Zweifel hatte. Vor allem nach dem ganzen was sie schon zusammen durchgemacht hatten.
"Es tut mir leid. Ich weiß ich hätte dir vertrauen sollen." sagte marguerite traurig, denn nun machte sie sich Vorwürfe. "Es braucht dir doch nichts leid zu tun. Und geich wenn wir zurück in London sind heiraten wir, einverstanden?"
Marguerite nickte und Roxton nahm sie darauf nochmals in den Arm.


Wenige Minuten später machten sie sich auf den Weg zum Baumhaus. Dort angekommen war die wiedersehensfreude riesig. Alle waren heilfroh dass Roxton doch am Leben war und Veronica kochte darauf ein köstliches Essen. Die 5 bewohner unterhielten sich noch bis spät in die nacht. Und besonders Marguerite strahlte die ganze zeit über, was natürlich nicht unbemerkt blieb.
Chalenger war der erste der zu Bett ging und kurze Zeit später taten es Veronica und Finn ihm gleich.
Marguerite und Roxton saßen noch eine Weile am Balkon und blickten zum Sternenhimmel.
Roxton brach die Stille und fragte: "Hast du dir eigentlich schon einen Namen für das Baby ausgedacht?"
"Ja, ich dachte wenn es ein Mädchen wird vielleicht Amy und falls es ein Junge wird fände ich David schön. Was meinst du?"
"Die Namen sind wunderschön. Fast so bezaubernd wie du mein Schatz."
Nach diesem Kompliment musste Marguerite lächeln. aber gleich darauf folgte ein Gähnen von ihr.
"Wie wärs wenn wir ins Bett gehen und dort weiterkuscheln?" schlug Roxton vor.
Marguerite nickte, er nahm sie auf seine Arme und trug sie in ihr Zimmer. Er setzte sie dort ab und ging dann zur Tür. "Wohon gehst du?" fragte marguerite überrascht.
"Ich warte drüben in meinem Zimmer auf dich bis du dich umgezogen hast." Und somit ging er in sein Zimmer und zog sich ebenfalls um. Danach legte er sich in sein Bett und wenige Minuten später kam marguerite in einen weißen Hauch von Nichts zu ihm, schlüpfte zu Roxton unter die Decke und kuschelte sich an ihn. Sie legte ihre Hand auf seinen nackten Oberkörper und roxton legte einen Arm um sie.
"John?" fragte marguerite nach einer Weile.
"Ja, was ist?"
"Denkst du ich werde eine gute Mutter sein? Ich meine vielleicht bin ich ja eine genauso schlechte Mutter wie meine es war." sagte Marguerite.
"Oh nein, du wirst eine perfekte Mutter sein, da bin ich mir sicher. Und jetzt schlaf gut mein Schatz."
"Ich liebe dich." flüsterte Marguerite
Roxton streichelte Marguerite über ihren bauch und sagte: "Und ich liebe euch."
Und mit dem Gedanken am nächsten morgen neben Roxton aufzuwachen, schlief Marguerite ein.


ENDE

 


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