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4.13 Happy Birthday, My Love

15.September 11:00Uhr

"Hallo Kalle!" Finn küsst ihren Freund. "Hallo Assai! Veronica kommt gleich runter."

"Hallo Finn, ist gut ich warte hier" sagt Assai.

"Na, wie geht’s meiner süssen Freundin?" erkundigt sich Kalle bei Finn.

"Gut, momentan ein bisschen im Stress, weil Marguerite hat morgen Geburtstag und Roxton will natürlich, dass alles perfekt wird!" Der Lift kommt hinunter und Veronica zusammen mit Roxton steigt aus dem Lift aus.

"Ach so. Hast du aber noch genügend Zeit für deinen lieben Freund?" fragt er sie.

"Nein!" antwortet Roxton an der Stelle von Finn.

"Hey! Erstens kann ich selber sprechen und zweitens will ich auch noch ein bisschen Freizeit haben, verstanden!" protestiert Finn.

"Na schön, aber morgen kannst du nicht abmachen, dann müssen wir nämlich das Baumhaus schmücken und den Kuchen backen damit alles am Abend fertig ist!"

"Warum habe ich nur das Gefühl, dass du mein Vater bist?" meint Finn spöttisch. "Keine Angst ich habe es schon verstanden. Dann werden wir uns jetzt verziehen. Komm mit ich kenne ein romantisches Plätzchen nur für uns zwei" mit diesen Worten verlassen Finn und Kalle die anderen.

"Veronica, du darfst nichts vergessen!" Roxton hat sich an die Blondine gewendet.

"Ja, also Assai wir brauchen farbige Tücher, kleine Kerzen, Blumen, Schmuck usw. Habt ihr das alles bei euch im Dorf?" fragt sie ihre alte Freundin.

"Ja und wenn uns Blumen fehlen können wir die Kinder schicken um welche zu pflücken!" antwortet sie. "Sehr gut! Bist du jetzt zu frieden, Roxton?" neckt Veronica den Lord.

"Ja, perfekt! Bis heute Abend!" verabschiedet er sich.

"Bis dann, bye!" Veronica und Assai machen sich auf den Weg zum Zanga-Dorf.

 

"George, bist du dir wirklich sicher, dass in diesem Ei noch was lebendiges steckt?" Marguerite sitzt auf dem Tisch im Labor und betrachtet den Brutkasten, in dem das Ei ist.

"Sicher! Und es wird ausschlüpfen!" behauptet er.

"Na, wenn du das sagst, wird es wohl stimmen!"

Der Professor verliert nächstens seine Nerven. Roxton kommt die Treppe zum Labor hinunter.

"Na, Challenger wie läuft es mit dem Ei?" fragt Roxton den Professor.

"Gut, aber ich würde jetzt gerne einige Experimente durchführen um das Ausbrüten zu beschleunigen und dafür brauche ich ABSOLUTE RUHE!"

"Schon verstanden, George, du willst mich los werden!" sagt Marguerite gespielt beleidigt. "Genau!"

"Na, dann werde ich mich ein bisschen auf den Balkon begeben und die Sonne geniessen. Kommst du mit, John?"

"Klar!" Das Paar lässt den Professor im Labor zurück.

 

13:30Uhr

"Und hab ich dir zu viel versprochen!?" Finn und Kalle stehen am Waldende, vor ihnen ist ein weisser Strand. "Nein, das hast du nicht!" Kalle betrachtet den Strand. "Ist dass das Meer?" fragt er sie. "Keine Ahnung. Finden wir es doch heraus!" Bevor Kalle etwas sagen kann, hören sie hinter sich etwas aufkreischen. "Ein Saurier!!!! Renn!!!" ruft Finn verzweifelt. "Wohin?" "In den Wald, da haben wir die grösseren Chancen als beim Strand, wo er uns immer sieht!" Sie rennen los.

Sie rennen und rennen.... Plötzlich zerrt Finn ihren Freund hinter einen Felsen, das Reptil rennt weiter. Als es merkt, dass es die Beute nicht mehr vor sich hat, macht es kehrt. Doch bevor es denn Felsen erreicht hat, feuert Finn einen Metallpfeil auf das Tier ab mitten ins Herz. Das Reptil sinkt sofort auf den Boden, wo es regungslos liegen bleibt.

"Finn ich danke dir! Du bist wirklich ein Schatz. Ich habe noch nie eine solch hübsche Freundin, die auch noch kämpfen kann, gehabt. Du bist einfach GENIAL!!!"

16:00Uhr

"So nun haben wir die farbigen Tücher, die Blumen, die Geschenke und die Kerzen, jetzt fehlt uns nur noch der Schmuck. Was kannst du mir anbieten, Assai?" Veronica ist voll in ihrem Element als Organisatorin. "Was möchtest du Kristalle oder Perlenketten?" will Assai wissen.

"Perlenketten wären grossartig, aber dürfen wir die ausleihen?" fragt Veronica unsicher.

"Ja! Schliesslich habt ihr mich zweimal vor den Affenmenschen gerettet und unsere Männer habt ihr auch befreit!"

"Das stimmt!" "Komm mit zum Schmuckzelt!" Veronica und Assai betreten ein Zelt, in dem es sehr viel Schmuck hat. "Wow, in diesem Zelt war ich ja noch nie!!" Veronica staunt nicht schlecht über die vielen Schätze, welche die Zangas besitzen.

Kurze Zeit später begibt sich Veronica wieder auf den Rückweg. Sie wird von drei Kriegern begleitet, die ihr helfen die Sachen zu tragen und die sie beschützen falls Angreifer kommen.

 

17:15Uhr

"Marguerite, lass uns endlich hinein gehen!" bettelt Roxton.

"Wieso? Ich habe noch nicht kalt!" meint sie. Roxton entdeckt Veronica unten auf dem Pfad, sie ist noch etwa 500Meter vom Baumhaus entfernt.

"Ich habe aber kalt, können wir nicht hinein gehen?" er lässt nicht locker.

"Geh dir doch einen Pullover holen!" sagt sie.

"Würdest du ihn für mich holen?" Er schaut sie hoffnungsvoll an.

"Okay, aber nachher gibst du Ruhe!" Er nickt und sie geht ins Haus hinein.

"Beeile dich!" ruft er Veronica zu. Sie und die Krieger fangen an zu rennen. Sie haben es fast geschafft, als Marguerite wieder auf den Balkon kommt. "Hier!" Marguerite wirft Roxton den Pullover zu. "Aber das mir das nicht zur Gewohnheit wird!" sagt sie streng.

Der Lord blickt auf dem Pfad, noch ca.120Meter haben sie zu gehen. Ihm fällt nichts anderes mehr ein und darum zieht er seine Frau zu sich und dann folgt ein leidenschaftlicher Kuss. Er wendet Marguerite so, dass er über ihre Schultern in den Vorhof des Baumhauses schauen kann. Veronica hat es geschafft. Sie verabschiedet sich von den Kriegern und versteckt die Sachen in einer grossen Truhe im Garten.

 

18:00Uhr

"Abendessen ist fertig!" Marguerite steht in der Küche, sie hat wieder einmal ihre Kochkünste unter Beweis gestellt und "Hier riecht es aber lecker!" Finn und Veronica betreten das Esszimmer. "Danke!"

"Wow, was gibt es denn zu essen?" erkundigt sich der Professor.

"Nudelauflauf und zum Dessert gibt es einen Fruchtsalat aus exotischen Früchten!"

"Mhm, fein! Das hatte ich nicht mehr seit meine Eltern mich verlassen haben!" Veronica setzt sich an den Tisch, die anderen machen es ihr gleich. Nachdem Marguerite allen geschöpft hat, beginnen sie mit dem Essen.

"Hey, Challenger, wie geht es dem Ei?" will Finn wissen. "Gut!" antwortet dieser.

"Und wie lange dauert es etwa noch?" mischt sich Veronica in das Gespräch ein.

"Noch etwa eine Wochen!" sagt er bestimmt. "Natürlich nur wenn nichts schief läuft!"

Nach dem Essen gehen alle schlafen, schliesslich müssen sie morgen noch viel vorbereiten.

 

16.September 08:45Uhr

"Marguerite hast du Lust heute mit mir schwimmen zu gehen oder möchtest du lieber einen Spaziergang machen?" fragt Veronica ihre Freundin.

"Ähm..." "Wir können auch beides verbinden!" unterbricht Veronica sie.

"Du führst doch irgend etwas im Schilde!?" meint Marguerite misstrauisch.

"Darf ich etwa nicht meine Zeit mit dir verbringen?" kann sie sich rausreden.

"Okay und wann sollen wir losgehen?"

 

Kurze Zeit später sind die zwei gegangen und die anderen sind dran das Haus zu schmücken. Finn hängt zusammen mit Challenger die Tücher und die Perlenketten auf und Roxton backt den Kuchen. "Roxton kannst du mal schauen kommen!?!" ruft Finn ins Haus hinein. Sie und Challenger haben gerade eben ein rotes Tuch aufgehängt und daran ein paar Perlenketten gesteckt. Nun wollen sie die Meinung von Marguerites Mann hören.

"Gut, genau so habe ich mir das vorgestellt!" sagt er glücklich. "Macht weiter so! Falls ihr Hilfe braucht ich bin in der Küche!" Roxton wendet sich wieder um und geht zurück in die Küche

 

14:00Uhr

Veronica und Marguerite haben es sich auf einem Felsen bequem gemacht und schauen in das Wasser eines Teiches. Veronica fragt plötzlich in die Stille hinein: "Du, Marguerite?" "Ja?"

"Ich habe in letzter Zeit ganz seltsame Träume! Ich träume immer wieder dass Malone zurückkommt und dann ist er für kurze Zeit da und plötzlich stirbt er oder wird umgebracht! Was hat das zu bedeuten?" fragt sie verzweifelt.

"Veronica, ich bin zwar keine Traumdeuterin, aber ich denke, dass du Angst hast Malone wieder zu verlieren! Vielleicht soll das bedeuten, dass wenn er mit dir zusammen sein will, du einfach ja sagen und ihm auf seinem Weg folgen sollst!" ratet Marguerite.

"Meinst du etwa, wenn er mich fragt ob ich mit ihm nach London kommen möchte, dass ich dann ja sagen soll?"

"Vielleicht, ich habe keine Ahnung! Vielleicht ist es auch eine Prophezeihung und...."

"NEIN!!!! Das ist es nicht, er wird nicht sterben. Bitte nicht!" Veronica bricht verzweifelt in Tränen aus. Marguerite nimmt sie in ihre Arme. "Scht, Veronica, bitte beruhige dich! Ich habe doch nur geraten!" beteuert sie, obwohl sie es sich selber nicht so ganz abnimmt. "Alles wird wieder gut! Du und Malone werden wieder zusammen sein. Das ist so etwas wie ein Vorherbestimmung!"

 

19:45Uhr

"Wo bleiben sie nur?" Roxton steht ungeduldig am Fenster.

"Sie werden schon noch kommen!" versucht Challenger ihn zu beruhigen.

"Da, seht ihr die Fackel von Veronica?!" Finn hat ganz am Ende der Bäume ein Licht entdeckt.

"Schnell das Licht aus!" Alle springen zu den Lampen und drehen das Gas weg. Jetzt ist es ganz dunkel im Baumhaus.

"Warum ist es so dunkel dort oben?" wundert sich Marguerite.

"Wahrscheinlich sind sie zu den Zangas gegangen, dass hat mir zumindest Challenger heute Morgen gesagt, sie bräuchten noch irgend was dort. Habe vergessen was!" schwindelt Veronica. Sie gehen weiter, steigen in den Lift, Veronica drückt den "Nach Oben" Hebel. Sie kommen oben an, steigen aus dem Lift und Veronica zündet das Licht an... "ÜBERRASCHUNG!!!!!!!!!!!!!!" Roxton, Finn, Challenger, Kalle, Jakarta(der Medizinmann) und Assai zusammen mit ihrem Mann Jar stehen im Wohnzimmer. "Happy Birthday, My Love!" Roxton geht langsam auf Marguerite zu, in seinen Händen hält er die Geburtstagstorte mit den Kerzen drauf.

"WOW!!!!! Ist das ALLES für mich?" Sie schaut fassungslos in den Raum und kann es kaum glauben. Ihr steigen Freudenträne in die Augen. "Ich danke euch allen! Das ist wirklich sehr lieb von euch!" Sie umarmt ihre Freunde.

 

20:15Uhr

"So nun kommt das Geschenke auspacken!" sagt Challenger. Roxton darf ihr als erstes sein Geschenk überreichen. Sie reisst das Geschenkpapier weg, eine schwarze samtige Schmucktruhe kommt zum Vorschein. Vorsichtig öffnet sie die Truhe und "Eine Halskette, ein Armband und Ohrringe passend zu meinem Verlobungsring!!!!!! Danke, John!" Als nächste ist Veronica an der Reihe.

"Ein Porträt von mir, wann hast du denn das gemalt?" "Ich glaube es war an dem Tag, als du erfahren hast, dass du schwanger bist!" vermutet Veronica "Vielen herzlichen Dank!" Sie umarmt ihre Freundin.

"Nun, mein Geschenk ist nicht gerade ein Hit, aber ich hoffe dass es dir trotzdem gefällt!" meint Finn.

"Ein Rock!?! Du kannst nähen?"
"Naja, ich habe es mal gelernt! Ich dachte du könntest ihn gut gebrauchen, ich habe ihn ein bisschen breiter geschnitten, damit du ihn dann bald anziehen kannst, wenn dein Bauch ganz rund ist!"

"Merci! Du bist ein Schatz!"

"Hier ist mein Geschenk!" Challenger überreicht ihr ein Fläschchen.

"Was ist da drin?" fragt Marguerite misstrauisch.

"Keine Angst ich werde dich nicht vergiften! Ich habe es Klosterfrau Melissengeist getauft. Es hilft gegen Alltagsbeschwerden wie Nervosität, Schlafstörungen, Bauch- und Magenbeschwerden. Hergestellt aus 13 auserlesenen Heilkräutern."

"Danke George, das kann ich gut gebrauchen!"

"Wir wünschen dir Alles Gute und unser Geschenk sind die Perlenketten" sagt Assai glücklich.

"Aber die kann ich doch nicht annehmen!?" "Doch Marguerite du kannst!" "Vielen Dank Assai und Jar!" "Von mir auch herzlich Glückwünsche!" sagt Kalle und schenkt ihr einen Blumenstrauss.

"Me sa kuki te Geluscha di futura!" (Ich wünsche dir ebenfalls alles Gute für die Zukunft!)

"Danke Jakarta!" Marguerite reicht dem Medizinmann die Hand. Alle sind glücklich und zufrieden plötzlich hört man einen lautes Knacken und Brechen.

"Oh mein Gott das kam aus dem Labor!" Challenger rennt sofort hinunter die anderen folgen ihm. Als sie unten ankommen sind, entdecken sie das, was den Lärm verursacht hat. "Mein Vögelchen ist geschlüpft" ruft Challenger, er freut sich wie ein kleines Kind. "Meine süsse Jesse!"

4.14 Die Taube, unsere Rettung!?

"Wie geht es deiner Taube Jesse?" Marguerite lehnt am Türrahmen des Labors und schaut Challenger beim Experimentieren zu. "Gut, sie hat schon erste Flugversuche hinter sich! Sie wird mal etwas ganz besonderes sein!"

"Bei diesem Vater bezweifle ich es auch nicht!"

"Danke für das Kompliment, und wie geht es dir und dem Baby?" erkundigt sich der Professor.

"Gut. Nur leider wird mein Bauch immer dicker, ich muss jetzt schon Finns Rock anziehen, so dick ist er geworden!"

"Ich werde heute einen Ausflug mit Finn und Veronica machen, falls du mitkommen möchtest kannst du dich uns anschliessen..."

"Danke für das Angebot, aber ich werde heute den Tag mit Jesse verbringen und ihr das Fliegen ganz beibringen, vielleicht kann sie uns ja mal ganz nützlich sein!?"

"Wer weiss!" Mit diesen Worten verlässt Marguerite das Labor.

 

"Und du bist dir sicher, dass du an diesem Ausflug teilnehmen willst?" Roxton ist besorgt um seine Frau und um das Baby.

"Ja, denn ich kann mich nicht die ganze Zeit im Baumhaus einsperren. Aber wenn du dir solch grosse Sorgen machst, kannst du uns ja begleiten, na Interesse!?"

"Schon, aber leider ist heute der Tag, an dem ich meine Gewehre ausputze und es tut mir leid, jetzt denkst du sicher, dass ich mich nicht für euch interessiere und..."

"John, du musst dich nicht rechtfertigen. Ich bin froh, wenn du unsere Waffen so gut pflegst, dass sie jederzeit Einsatzbereit sind! Dann bis heute Abend!" Sie gibt ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange und geht aus der Türe.

 

"Was wollen wir eigentlich genau auf diesem Ausflug machen?" Finn hat irgendwie nicht so Bock im Wald herum zu marschieren.

"Du kannst auch zu Kalle gehen, wenn du uns keine Gesellschaft leisten möchtest!" sagt Veronica.

"Nein, schon in Ordnung!"

"Finn, auf diesem Ausflug machen wir nichts besonderes: wir führen Frauengespräche, spazieren im Wald umher, hoffen das keine Reptilien oder sonstige Kreaturen uns angreifen und vielleicht finden wir etwas Interessantes z.B. eine Höhle, Kristalle, Heilkräuter."

"Ach so?!?"

 

Kurze Zeit später machen sich die drei Ladies auf den Weg. Roxton fängt an seine Gewehre zu polieren und Challenger stellt sich mit der Taube in den Garten.

"Flieg Jesse, fliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" Challenger ist ganz in seinem Element. Er wiegt den Vogel hin und her und hin und her und hin und her... plötzlich lässt die Taube seinen Finger los und fliegt ca.20Sekunden in der Luft bis es dann wieder auf den Boden fällt. Doch Challenger und die Kleine geben nicht auf.

 

"Und Finn könntest du dir eine Zukunft mit Kalle vorstellen?" fragt Veronica ihre Freundin.

"Ich weiss nicht, er ist schon lieb und alles, aber auch ziemlich chaotisch und naja noch ein bisschen hinter dem Mond?" gesteht sie.

"Wie dürfen wir den das verstehen?" hakt Marguerite nach.

"Nun, es hat nichts mit seinem Kind im Mann zu tun, es ist viel mehr... nun die Zangas sind für mich noch ein bisschen zu oberflächlich zu primitiv..."

"Hey, das stimmt nicht!!" protestiert Veronica.

"Ich meinte auch nicht Assai und Jakarta, sondern der Rest der Bande. Schau sie dir doch mal an, sie leben wie die Neandertaler und..."

"Das reicht!!!!!!!! Halt deine Klappe, Finn!!!"

"Wie bitte!!!!!!!!!! Was hast du gerade gesagt!!!!!"

"Mädels, beruhigt euch wieder!" Marguerite versucht ihre Freundinnen zu beruhigen, es gelingt ihr nicht. Veronica stürzt sich auf Finn und die zwei fangen an zu kämpfen.

"Hört auf, bitte!" Marguerite versucht es wieder. Doch nichts passiert. Jetzt reissen sich die zwei fast ihr Haaren aus.

"NIMM ES ZURÜCK!!!!!!!!!!!!!!!!!!" schreit Veronica sie an.

"NIEMALS!!!!!!!!!! Ich sage ja nur die WAHRHEIT!!!!!!!!!!!" will sich Finn verteidigen. Die beiden fangen jetzt an die andere zu treten und mit ihren Fäusten schlagen sie auf sich ein.

"Jetzt ist aber Schluss damit!" Marguerite drängt sich zwischen Veronica und Finn. Veronica hört sofort auf, doch Finn holt noch ein letztes Mal aus und......... rammt ihre Faust in Marguerites Magen. Marguerite schreit auf, sinkt zu Boden krümmt sich vor Schmerzen. "Finn was hast du ihr nur angetan?"

"Es... es tut mir leid... ich bin ausgerutscht!" Finn ist den Tränen nahe.

 

"Hey, Roxton, hast du auch Lust auf ein kleines Mittagessen?" fragt der Professor den Lord.

"Ja, gerne! Was gibt es denn?" will er wissen.

"Nur eine Suppe und zum Tunken ein Stück Brot!"

"Okay, das ist gut! Wann soll ich etwa antraben?"

"In ungefähr 20Minunten!" erwidert Challenger

"Danke!" "Keine Ursache!"

 

Marguerite bekommt fast keine Luft mehr, ist ihr einziger Gedanke.

"Marguerite, komm setz dich auf diesen Felsen. Und jetzt atme mir nach, aber ganz ruhig, lass dich nicht hetzen" Veronica versucht ihr bestes. Finn steht hilflos daneben. "Das wollte ich echt nicht. Marguerite ich will nicht das dein Baby sterbt!" Sie kniet sich weinend neben die leidende Brünette hin. "Verzeih mir, bitte!!!!"

"Ich kann nicht!" Marguerite hat ebenfalls Tränen in den Augen. "Verschwinde!! Lass uns in Ruhe!!!!!!!"

"Aber..."

"Nichts aber. Geh!!!!!!!!!" schreit Marguerite das Mädchen an. "Ich will dich NIE MEHR wiedersehen!!!" Ganz verstört lässt Finn ihre Freundinnen zurück.

"Marguerite, das kannst du NICHT machen. Es tut ihr doch leid. Siehst du denn nicht wie aufgelöst sie ist?" Veronica muss Marguerite einerseits Recht geben, aber andererseits tut ihr Finn echt leid. Niemand hat solch eine Abfuhr verdient.

"Auf welcher Seite bist du?!? Sie hätte fast mein Baby umgebracht!!!!!!!!!"

"Ja, ich weiss, aber du kannst sie nicht so herzlos abservieren, das geht einfach nicht!"

"Okay, geh du ihr nach. Ich warte hier so lange auf dich und Finn!" sagt Marguerite grosszügig.

"Ich bin bald wieder zurück!" Veronica rennt so schnell wie nur möglich ihrer jungen Freundin hinterher.

 

"Mhm, Challenger, die Suppe ist echt köstlich. Ich wusste gar nicht das du kochen kannst!" Roxton sitzt am Tisch und löffelt die Suppe genüsslich aus.

"Ja, siehst du, leider kann ich nur Suppen kochen. Tja, man kann nicht überall begabt sein."

"Wie klappt es eigentlich bei dir und Jesse?"

"Gut. Sie kann jetzt schon 4Minuten in der Luft bleiben. Bis am Abend wird sie sicher schon 30Minuten" sagt der Professor bestimmt.

"Die Gewehre sind auch bald so weit. Noch etwa 3 oder so fehlen."

"Gut! Kannst du das Geschirr echt abwaschen und abtrocknen?"

"Klar! Dann mach ich mich jetzt an die Arbeit!" Roxton räumt das Geschirr zusammen und fängt an es abzuwaschen. Challenger macht sich in der Zwischenzeit wieder fertig für das Fliegen und holt die Taube aus dem Käfig, dann geht er wieder in den Garten.

"Jetzt ist es endgültig vorbei, ich will nicht länger leben. Ich bin es einfach nicht wer!" Finn holt ihre Armbrust hervor und möchte sie gerade an ihrer Brust abfeuern, als sie eine vertraute Stimme hinter sich hört: "Tu’s nicht, bitte, Finn!" Veronica hat sie eingeholt und nun versucht sie Finn davon zu überzeugen, dass sie etwas besonderes ist. "Bitte, Finn, würg dein Leben nicht einfach so ab. Wir lieben dich, Ich liebe dich. Ich verzeihe dir für das was du über die Zangas gesagt hast. Du hattest recht sie sind einfache Menschen."

"Das nützt mir jetzt auch nichts mehr. Marguerite wird mir nie verzeihen können und das weißt du auch. Wieso bist du mir überhaupt gefolgt? Ihr wolltet mich doch von Anfang an nicht dabei haben." "Das stimmt nicht, Finn. Ausserdem habe ich dich sehr gern. DU bist meine kleine liebe süsse Freundin Finn."

"Aber ich bin es nicht wert!!!"

"Nein, das stimmt nicht. Jeder Mensch verdient eine zweite Chance und ich bin mir sicher, dass du diese verdient hast!! Komm mit mir! Vertraue mir!" Veronica schaut Finn mit ganz viel Liebe an in der Hoffnung das sie nachgibt und ihren Selbstmordversuch fallen lässt. Es klappt. Veronica nimmt Finns Hand und nun gehen beide zusammen zurück an den Ort, wo Marguerite auf sie wartet.

 

"Super Jesse, du machst das ausgezeichnet!" Challenger feuert seinen kleinen Schatz ganz fest an. "Du hast schon über 40Minuten geschafft, das ist sehr gut. Du bist mein kleines Genie!" Challenger rennt wieder ein paar Schritte nach vorne und die Taube fliegt ihm nach.

"So jetzt gehe zu dem Baum!" befiehlt er der Kleinen. Sie gehorcht.

"Jetzt bist du dann gut gerüstet für deinen ersten Einsatz. Die Frage ist nur wohin der Ausflug gehen soll, wahrscheinlich zu den Zangas und wieder zurück. Mal schauen!"

 

"Hey, sind Sie nicht Marguerite Krux?" Ein junger Herr im Anzug erscheint auf dem Pfad und bleibt vor Marguerite stehen.

"Ja genau und wer sind Sie?" will sie von dem Mann wissen.

"Wir haben uns im Kasino kennengelernt. Sie haben mir den Auftrag gegeben Mister Malone und Herrscher Tribune über Ihr erscheinen im Kasino zu berichten!"

"Das waren Sie? Entschuldigung ich habe nicht gerade ein gutes Gedächtnis, dass muss an dem Zauber gelegen haben, der damals über uns war." Langsam dämmert es Marguerite wieder. "Sind Malone und Tribune wieder aus der anderen Welt zurückgekehrt?"

"Nein noch nicht!"

"Aber warum sind Sie dann hier?" hakt sie nach.

"Nun, ich wollte Ihnen einen Besuch abstatten!" gesteht der Mann. Er weiss dass sie schwanger ist, trotzdem liebt er sie über alles. "Falls Lord Roxton Sie jemals im Stich lassen sollte, können sie gerne zu mir kommen!"

"Danke für Ihr Angebot, aber ich denke nicht das mich John verlassen wird" sagt sie bestimmt.

"Wenn Sie es sagen. Na dann werde ich mich wieder auf den Weg zurück zum Kasino machen!"

"Tun Sie das und bitte vergessen Sie es nicht Malone und Tribune zu sagen, haben Sie das verstanden?" Marguerite hat sehr schlechte Laune.

"Ja, ich hab’s verstanden. Wir werden uns sicher wiedersehen. Er küsst einfach Marguerite und geht dann davon. Marguerite macht sich ebenfalls auf den Weg. Doch plötzlich springt Raptor hinter einem Gebüsch hervor. Er wirft Marguerite um und leckt seine Zähne. "HILFE!!!!!!!!!!!!!!!!!" schreit sie.

Der junge Herr hat ihren Hilferuf gehört und eilt zu seiner Traumfrau. Mutig springt er das Reptil an, dieser schleudert ihn weg und der Mann landet mit seinem Kopf auf einem Felsbrocken, man hört sein Genick knacken. "NEIN!!!!!!!!!" schreit Marguerite verzweifelt.

In dem Moment erscheinen Veronica und Finn. Finn zückt ihre Armbrust, zielt auf das Reptil und erlegt es.

Marguerite hat sich aufgerappelt und rennt zu dem Mann hin. "Nein, bitte nicht!!!!!!!!"

"Marguerite, beruhige dich. Du kannst nichts mehr für ihn machen" Veronica versucht sie von der Leiche wegzuziehen. Es gelingt ihr. "Er sollte Malone eigentlich die Botschaft überbringen, aber jetzt ist er.... tot!"

"Oh nein!!!" Veronica muss sich an Finn festhalten um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Erschüttert gehen die drei zurück zum Baumhaus

"Sie kommen, Challenger!" ruft Roxton dem Professor zu.

"Hey ihr drei Hübschen, schaut mal her wie gut Jesse schon fliegen kann!" stolz präsentiert Challenger die Taube seinen Freunden.

"Toll!" "Klasse!" "Genial!" sagen alle drei in einem gelangweilten Ton.

"Man seit ihr aber gut gelaunt!" neckt Roxton sie. Und dann erzählen die Frauen was sie erlebt haben. "Finn, du hättest das Baby umbringen können!!!!!" Roxton kann nicht fassen was Finn getan hat.

"John, ich habe ihr verzeiht. Es geht nicht darum, der Mann sollte Malone eigentlich die Nachricht überbringen, aber jetzt lebt er nicht mehr!" Marguerite hat den Grund für des Mannes Rückkehr ausgelassen, sowie der Kuss von ihm.

"Jetzt haben wir niemand mehr, der Malone die Nachricht überbringen kann!" sagt Veronica enttäuscht.

"Da wäre ich mir nicht so sicher!" sagt Challenger ruhig.

"Du führst doch was im Schilde, nicht wahr?" fragt Finn.

"Wir können Jesse schicken!"

"Aber Professor, glaubst du wirklich, dass das funktioniert!?"

";Mit absoluter Sicherheit, Roxton!"

"Sie ist unsere letzte Hoffnung. Wir müssen es versuchen!" stimmt Marguerite Challenger zu.

"Die Taube, unsere Rettung, das klingt so poetisch.

"Nun, da hast du nicht ganz Unrecht, schliesslich war es auch die Taube, die damals Noah half Land zu finden" bestätigt der Professor.

"Na dann, hoffen wir das Jesse den Weg zum Kasino findet!" sagt Veronica. Challenger schreibt kurz ein Notiz, dann steckt er den Brief an die Kralle der Taube und beschreibt ihr den genauen Weg. Er wirft Jesse in die Luft und schon flattert das kleine Vögelchen fort.

4.15 Weihnachten steht vor der Tür!

23. Dezember, 9:30Uhr

"Aufwachen mein Schatz!" Roxton küsst seine Frau zärtlich auf die Wange. "Wie spät ist es denn?" fragt sie verschlafen.

"Nun es ist halb zehn Uhr!" "So spät schon! Warum hast du mich nicht früher geweckt, ich wollte doch noch ein Morgenbad nehmen! Und warum ist es heute so verdammt kalt?"

"Ich hab dich nicht geweckt, weil du nicht baden gehen kannst!" meint der Lord.

"Wieso nicht?" "Es hat über Nacht geschneit und nun ist alles zugefroren!" "WAS!!!! Es hat SCHNEE draussen!?" Jetzt ist Marguerite hellwach.

"Ja und es ist ziemlich neblig draussen!" Er führt sie zum Fenster, damit sie sich selbst davon überzeugen kann. "Wow! Ich liebe den Schnee!" "Ach ja?" Roxton ist verblüfft.

"Nun, eigentlich nicht, aber nach so langer Zeit Sonne, finde ich den Schnee einfach herrlich!"

"Geht mir genauso!" stimmt er ihr zu. "Na dann lass uns doch eine Schneeballschlacht machen oder einen Schneemann bauen gehen!" schlägt er vor. "Tolle Idee!"

 

9:45Uhr

"Man ist es kalt und dunkel hier!" Veronica sitzt auf dem Tisch und hat alle Kerzen angezündet, die sie finden konnte. "Ich hätte an deiner Stelle auch kalt!" Finn erscheint mit langen Hosen und einem Wollpullover. "Wen hat dir denn diese Kleider geliehen?" fragt Veronica erstaunt.

"Marguerite, sie hat noch mehr Winterkleider, falls du etwas Wärmeres benötigst!"

"Ach, brauche ich nicht, ich habe da noch meinen Wollmantel! Denn werde ich jetzt grad holen gehen!" Veronica eilt aus dem Raum und überrumpelt fast Challenger. Er ist ebenfalls ganz dick eingewickelt "Hey nicht so schnell!" warnt er Veronica.

"Und was wirst du heute so anstellen?" erkundigt sich Finn beim Professor.

"Ich werde Guezli backen, hast du Lust mir dabei zu helfen?"

"Hey, George was hab ich da gehört. Du willst Kekse backen, das find ich toll!" Marguerite und Roxton sind auch ins Wohnzimmer gekommen. Beide haben Jacken und Handschuhe an.

"Und was macht ihr, wollt ihr etwa einen Spaziergang in dem Sauwetter machen?" will Challenger wissen.

"Nein, wir wollten einen Schneemann bauen gehen, ich meine wir hatten so lange keinen Schnee mehr!"

"Cool, kann ich mit euch mitkommen. Ich liebe nämlich Schneemänner!" Finn möchte nur nicht ihre Zeit mit Challenger verbringen, vor allem dann nicht, wenn sie sein Geplapper über irgendwelche Experimente ertragen muss.

"Also ich komme NICHT mit euch mit!" Veronica steht im Türrahmen, eingehüllt in den Mantel.

"Du kannst mir Gesellschaft leisten, Veronica! Ich werde Guezli backen am WARMEN Ofen!"

"Ich bin dabei!"

"Wir werden dann nach draussen gehen, kommst du jetzt mit Finn!" "Aber sicher!"

 

10:15Uhr

"So jetzt ist der Teig fertig und nun müssen wir ihn aufgehen lassen, das dauert etwa... 40Minuten!" "Okay, dann komm ich später wieder!" Veronica verschwindet in ihrem Zimmer. Challenger wäscht in der Zwischenzeit das gebrauchte Geschirr ab. Als er damit fertig ist studiert er den Kühlschrank

"Was haben wir denn schönes im Kühlschrank, das wir morgen verspeisen können!" Nicht gerade viel zu Essen haben sie. "Also, wir haben Gemüse, Kräuter, Kartoffeln und eine Gans! HEY, das ist es!!!!!!!! Morgen gibt es gefüllte Gans mit gebratenen Kartoffeln dazu und zum Dessert unsere Guezli!" Challenger ist so richtig stolz, dass er das alles alleine aus den Zutaten im Kühlschrank herausgesehen hat, denn eigentlich kann er kein bisschen Kochen.

 

10:35Uhr

"So jetzt fehlt nur noch der Kopf! Marguerite bist du soweit?" erkundigt sich Finn bei ihrer Freundin. "Ja, alles ist fertig!" Sie rollt den Kopf zu den anderen und Roxton setzt ihn auf den Bauch des Schneemannes. "Geschafft!" Der Lord ist ziemlich erschöpft.

"Jetzt haben wir eine Schneefrau und einen Schneemann! Wie könnten wir sie wohl nennen, ach ja, Kalle und Finn!" meint Marguerite spöttisch.

"Wieso nennen wir sie nicht Roxton und Marguerite?" antwortet Finn gespielt gelangweilt.

"Nun, weil die Schneefrau nicht schwanger ist ganz einfach!" mischt sich nun auch Roxton in das kindische Gespräch ein. Finn schaut ihn böse an und behauptet dann schnippisch: "War doch klar, dass du auf der Seite deiner Frau bist, sonst hätte sie dich grad gesalzen!" "HEY!!!" Marguerite nimmt einen Schneeball und wirft in Finn an. Sie wirft einen zurück und dann einen auf Roxton. Und jetzt sind die drei in eine grosse Schneeballschlacht verwickelt.

"Veronica hilf mir!" ruft Finn verzweifelt das Baumhaus hinauf, weil Roxton schon wieder zu Marguerite hält. "Ich komme runter!" hört man eine Stimme zurück rufen. Kurze Zeit später steht Veronica unten und hilft Finn.

"Und jetzt alle gegen alle! Falls das niemandem etwas ausmacht!"

"Na, mir soll es recht sein!" sagt Marguerite freudig und wirft Roxton frech einen Schneeball an. Während Finn und Veronica sich gegenseitig salzen, ist Roxton damit beschäftigt seine Frau zu erwischen, denn erstaunlicher Weise ist Marguerite ziemlich flink. "Warte ich krieg dich schon noch!" behauptet der Lord.

Bei den anderen Zwei ist zurzeit Veronica am Führen. "Und gefällt dir das?" fragt sie ihre Freundin. Finn wehrt sich und nun hat sie Veronica soweit zum Salzen. "Ja, sehr!" meint sie spöttisch.

Roxton rennt Marguerite immer noch nach, die schlängelt sich durch die Bäume hin und her. Jetzt endlich kann er sie am Bein fassen. Sie fällt um und kommt auf den Rücken zu liegen, Roxton kniet ob ihr. "Jetzt hast du mich!" sagt Marguerite atemlos. Roxton beugt sich vor und küsst sie leidenschaftlich. Beide fallen wie in eine Trance, denn der kalte Schnee und das warme Kribbeln im Bauch vereinen sich zur Ewigkeit!

 

11:10Uhr

Die vier Freunde betreten schlotternd und mit durchnässter Kleidung das Wohnzimmer. Challenger kann sich ein Lachen nicht unterdrücken: "Was habt ihr denn da draussen nur angestellt? Ich wusste gar nicht, dass Schneemann bauen so erfrischend sein kann!"

"Hahaha!" macht Veronica. Sie ist sich an die Kälte nicht gewohnt und spürt ihre Hände und Füsse fast nicht mehr. "Marguerite hast du echt noch mehr Winterkleider?" erkundigt sich die Blondine bei ihrer Freundin. "Sicher Veronica! Ich leihe euch gerne was!" sagt sie verständnisvoll. Die drei Frauen machen sich auf den Weg in Marguerites Zimmer. "Ich werde nachher ein Bad nehmen, ihr auch?" fragt die Brünette die Blondinen.

"Ja, ich auch! Du musst dann nicht austrocknen!" meint Finn.

"Also, ich werde duschen!" sagt Veronica.

 

12:00Uhr

"Essen ist fertig!" Challenger hat Hühnchensuppe gekocht. Kurz darauf sitzen alle am Tisch. Veronica hat sich von Marguerite Leggins und einen Rollkragenpullover ausgesucht. Finn hat wieder Hosen und einen Wollpullover an und Marguerite trägt den Schwangerschaftsrock, darunter Strumpfhosen und ebenfalls einen warmen Pullover.

"Mhm, in dieser kalten Zeit tut eine Suppe gut!" Roxton löffelt seine Suppe genüsslich aus.

"Ja, damit hast du recht!" stimmt seine Frau ihm zu.

"Challenger, du bist einfach ein Genie!" Finn klopft dem Professor anerkennend auf die Schultern. "Ja, da kann ich nur zustimmen. Die Suppe ist VORZÜGLICH!!!!" Veronica schaut Challenger ebenfalls dankend an.

"Jetzt fühle ich mich geschmeichelt! Ausserdem weiss ich was wir morgen Abend essen können: Gefüllte Gans mit gebratenen Kartoffeln und zum Dessert die Kekse! Was haltet ihr davon?"

"Wow, das hört sich lecker an. Und wer soll das Kochen?" will Marguerite wissen.

"Ich habe an Roxton gedacht!" "Pffff" Roxton hat die Suppe über den ganzen Tisch gespuckt. "Was ich???"

"Ja, John, leider ist die Wahl auf dich getroffen! Wie schade!" grinst Marguerite. Sie mag es ihm gönnen, schliesslich hat er sie in den Schnee geworfen, obwohl es ziemlich prickelnd war, ist sie ein bisschen sauer auf ihn.

"Warum kann das nicht Veronica machen, sie kann auch kochen!" protestiert er.

"Weil sie mir heute schon beim Guezli backen geholfen hat!" begründet der Professor seine Entscheidung.

"Na dann!" gibt Roxton nach.

 

24.Dezember, 16:05Uhr

Roxton beginnt mit der Zubereitung der Gans, während die anderen vier die Tanne, welche Veronica nicht weit vom Baumhaus entfernt gefunden hat, zu schmücken.

"Jetzt gib mir den Engel!" Finn steht auf der Leiter oben und bittet Marguerite ihr den Engel, den die Brünette von England mitgebracht hat, zu reichen. Challenger steckt die Kerzen an den Baum, Veronica hängt die farbigen Tücher von der Geburtstagsfeier daran, natürlich verkleinert und Marguerite schmückt den Baum mit ihren geschenkten Perlenketten.

 

18:20Uhr

"Die Gans wäre so weit um verspeist zu werden!" ruft Roxton in den Wohnraum hinein.

Nun sitzen alle am Tisch und geniessen das köstliche Mahl.

 

20:50Uhr

Die Kerzen werden am Baum angezündet. Die Freunde singen Weihnachtslieder und alle sind froh, dass sie zusammen sind.

"So hier hab ich eine Schüssel, wo wir die Zettel drin verbrennen können!" Veronica steht mit einer Schüssel in der einen Hand und dem Schreibblock und fünf Bleistiften in der anderen da. Jeder fasst sich ein Blatt und eine Stift. "Und was muss ich jetzt machen?" erkundigt sich Finn.

"Jetzt schreibst du irgendeinen Wunsch auf den Zettel und dann verbrennen wir sie!" erklärt Marguerite es ihr.

 

"Bereit!" Alle nicken. Roxton zündet ein Streichholz an und lässt es auf die Blätter mit den Wünschen drauf fallen. Sofort gehen sie in Flammen auf.

Die Wünsche der Freunde

Finn: Ich will London mal sehen!

Veronica: Mein grösster Wunsch ist, dass Malone wieder heil zurückkommt.

Challenger: Ich hoffe, dass es den beiden Jesse gut geht.

Marguerite: Ich möchte, dass ich ein gesundes Baby bekomme!

Roxton: Ich wünsche mir, dass die Wand zwischen mir und Marguerite ganz verschwindet.

 

22:40Uhr

"Gute Nacht!" Marguerite verabschiedet sich als Erste. "Ich glaube ich geh auch ins Bett!" sagt Veronica. "Ich werde mich ebenfalls aufs Ohr hauen!" meint Challenger. "Und ich werde mich anschliessen und auch in die Federn springen!"

"Man Roxton bist du ein Mitläufer!" behauptet Finn spöttisch. "Na dann, wenn mich alle verlassen geh ich eben auch schlafen!" Alle verschwinden in ihren Zimmern.

 

25.Dezember, 1:30Uhr

"Roxton!?" Marguerite steht im Türrahmen. "Ja, was ist?" erkundigt sich der Lord.

"Ich habe kalt, kann ich zu dir unter die Bettdecke schlüpfen?" fragt sie schüchtern.

"Sicher! Sei mein Gast!" meint er. Marguerite geht zum Bett, Roxton rutscht ein bisschen hinüber und sie gesellt sich zu ihm. Vorsichtig legt er seinen Arm um sie. Ein Weile schweigen sie, dann bricht Roxton die Stille: "Mein Schatz, sollen wir jetzt nicht endlich die Wand zwischen uns wegnehmen?"

"Welche Wand meinst du? Die Zimmerwand oder die Seelische?"

"Wie wär’s mit beiden?"

"Klingt gut!" Dann kuschelt sie sich in seine Umarmung hinein und schläft sofort ein.

4.16 Ich bin wieder zurück!

"Und du bist dir ganz sicher, dass du uns nicht zu den Zangas begleiten möchtest?" fragt Veronica ihre Freundin. "Ja, denn ich bin einfach zu müde und ausserdem haben die Wehen seit einer Woche eingesetzt!" erklärt Marguerite der Blondine.

"Ach so!"

"Bald kommt unser Baby auf die Welt!" behauptet Roxton.

"Das weißt du doch gar nicht!" meint Marguerite.

"Doch denn ich vermute, dass es in der Höhle passiert ist!" beharrt der Lord darauf.

"Siehst du Veronica, ich hab dir doch gesagt, dass sie verstecken gespielt haben!" mischt sich nun auch Finn ins Gespräch ein.

"Lasst uns jetzt gehen, Kinder!" Challenger ist schon ganz ungeduldig, denn er möchte endlich die Kräuter von Jakarta abholen.

"Okay, dann sehen wir uns ja später wieder!" verabschiedet sich Marguerite von den anderen. Die vier Freunde steigen in den Lift und weg sind sie.

<Endlich kann ich eine kleine Verschnaufpausen einlegen ohne dass mich Roxton die ganze Zeit stört!> Marguerite begibt sich in ihres und Roxtons Zimmer, denn sie haben die Wand vor ca.2Wochen rausgerissen und nun haben sie, damit es nicht zu gross ist, noch ein kleines Kinderzimmer in die eine Ecke des Schlafzimmers eingerichtet.

 

"Ich hoffe nur, dass Marguerite nicht JETZT ihr Baby bekommt, wenn alle ausser Haus sind!"

"John, sei nicht so besorgt um deine Frau. Ihr wird schon nichts passieren!" versucht der Professor Roxton zu beruhigen.

"Endlich sehe ich wieder mal Kalle, meinen lieben Schatz!" Finn träumt schon von ihrem Freund.

"Du hast es gut, du HAST wenigstens einen Freund und..."

"Du doch auch" unterbricht Finn ihre Freundin.

"Ja schon, aber ich vermisse ihn so sehr, dass es bald unerträglich wird!" meint die Blondine.

"Ach, er wird schon wieder kommen, da bin ich mir sicher!" Veronica schaut ihre Freundin an, die lächelt anerkennend <Finn ist unsere kleine Optimistin! Ich habe noch nie eine solch süsse Person gekannt!>

 

"Ah!!!!!" <Verdammte Wehen!> Marguerite kämpft schon wieder mit einem Magenkrampf. Sie steht vom Bett auf "Vielleicht nützt es etwas, wenn ich ein bisschen herumlaufe!" Voller Hoffnung geht sie ein paar Schritte, muss sich dann jedoch wieder setzen um die Schmerzen besser ertragen zu können.

"Ich brauche ein Schluck Wasser!"

 

"Hallo Assai!" "Hallo Veronica, hallo alle zusammen!" Assai begrüsst ihre Freundin und bittet dann die anderen ihr zu folgen. "Wo ist Kalle?" erkundigt sich Finn. Sie ist besorgt, weil eigentlich hat er ihr versprochen sie, zusammen mit Assai, abzuholen.

"Er ist auf die Jagd gegangen!" gibt Assai Auskunft "Wieso hatte er mit dir etwas abgemacht?"

"Ja, aber er wird sicher bald zurück sein, nicht wahr!" Ohne auf eine Antwort zu warten geht sie weiter.

"Ist Jakarta in seinem Zelt?" will Challenger wissen.

"Ähm, er kommt gleich!"

"Okay, danke. Roxton kommst du mit?"

"Ja, George, ich folge dir auf Schritt und Tritt!" Challenger und Roxton gehen ins Zelt des Medizinmannes. Dort warten sie ungeduldig auf den weisen Mann.

 

<Warum hat Kalle nur unser Date versäumt!> Finn setzt sich kopfschüttelnd auf einen Baumstrunk. <Ich hoffe nur, dass nicht Schluss zwischen uns beiden ist. Ich wüsste schliesslich keinen Grund weshalb, aber man weiss ja nie bei den Männer!>

Man hört den Aufzug des Baumhauses. "Ich bin wieder zurück!" ruft eine Männerstimme. Während Marguerite spricht, geht sie aus der Küche in den Wohnraum. "Ich wusste gar nicht, dass ein Besuch bei den Zangas so schnell gehen kann oder hast du mich vermisst, Ro..." Sie ist abrupt stehen geblieben.

"Hallo Marguerite!" "Oh mein Gott, MALONE! Willkommen Zuhause!!!" Sie stürmt auf ihn zu und umarmt ihn überglücklich.

"Hier habe ich die Taube, welche mir Challenger geschickt hat! Ich wusste gar nicht dass es auf dem Plateau Tauben gibt!" Er stellt das Käfig mit Jesse drinnen auf den Boden. "Hey, du bist ja schwanger!" meint der Reporter überrascht.

"Ja, nicht zu übersehen was! Sie wird bald auf die Welt kommen, denn ich habe schon ... AH!"

"Du meinst die Wehen haben schon eingesetzt!?" "Ja genau! Wo hast du eigentlich Tribune gelassen?" fragt die Brünette. "Ach er kommt nach!" behauptet Ned.

"Komm lass uns an den Tisch setzen und erzähl mir was alles so passiert ist!"

"Aber dann hörst du es ja zweimal! Langweilt dich das denn nicht?"

"Eines muss ich dir sagen Ned Malone: Ich bin ein anderer Mensch geworden, seit du uns so ohne Vorwarnung verlassen hast!"

 

"Wo bleibt Jakarta nur?" Challenger rutscht ungeduldig auf der Bank umher.

"Er wird schon noch kommen!" behauptet der Lord.

"Bist du dir da sicher?"

"Ja! Aber wenn du mir nicht glaubst kannst du ja den Wächter dort fragen!" spöttelt Roxton.

"Das werd‘ ich! Hey Sie, wo bleibt Jakarta?" Der Wächter reagiert nicht, weil er die Sprache nicht versteht. "Ach das hat doch alles keinen Sinn!" Der Professor setzt sich wieder auf die Bank und wartet und wartet...

 

... und wartet. "Mann, wie lang braucht man auf einer Jagd!" Finn läuft jetzt schon seit einer Weile immer hin und her und hin und her und hin und her und...

 

"Du hast aber eine Menge erlebt!" meint Marguerite, nachdem Malone fertig erzählt hat.

"Dieses Gefühl hab ich auch!"

"Und hast du Veronica vermisst?" fragt Marguerite.

"Ja sehr sogar! Mir ist zum ersten Mal bewusst geworden wie sehr ich sie liebe!"

"Und was ist mit der lieben Grace?" erkundigt sie sich weiter.

"Grace ist für mich endgültig gestorben! Ich will Veronica heiraten, so jetzt ist es raus!"

"Wow, sie wird sich freuen! Sag ihr das noch heute und ich bin mir sicher, dass du keine Enttäuschung erleben wirst!"

 

"Ich halt diese Ungewissheit nicht länger aus!" Finn ist verzweifelt. Sie hat Angst, dass Kalle etwas zugestossen ist. <Hoffentlich überlebt er diese Jagd, denn er ist kein ausgebildeter Krieger, sowie die anderen Männer>

"Ich bin wieder zurück! Hast du mich vermisst?" flüstert eine Stimme in Finns Ohr.

"Ja sehr, mach das NIE wieder, verstanden!" droht die Blondine dem Zanga.

"Okay! Sorry dass ich unsere Verabredung verpasst habe, aber sie testeten unser Können und nun bin ich offiziell ein Krieger der Zangas!" freudig zeigt er ihr die vergoldete Abzeichnung. Finn kann sich nicht so richtig freuen, jetzt macht sie sich nämlich noch grössere Sorgen um ihn.

"Und nun lass uns schwimmen gehen!" Kalle zieht Finn mit sich.

"Aber ich habe kein Badezeug dabei!" bemerkt Finn.

"Na und!"

 

"Ist Jakarta noch nicht zurück?" Assai hat ihren Kopf in das Zelt des Medizinmannes gesteckt und herausgefunden dass er nicht da ist.

"Nein leider noch nicht!" meint Challenger schnippisch.

"Wo ist er überhaupt?" will Roxton wissen.

"Oh, das habe ich ganz vergessen, er und der Häuptling haben heute ihr monatliches Treffen und..."

"Wie lange kann das noch dauern?" unterbricht der ungeduldige Professor sie.

"Ziemlich lange, so gegen zehn kann das schon werden. Manchmal geht es aber auch ganz schnell, aber das sind Ausnahmen.

"George, ich warte höchstens bis sieben Uhr, dann mache ich mich auf den Rückweg. Schliesslich können wir Marguerite nicht so lange alleine lassen!"

 

"Komm, ich will dir das Schlafzimmer von mir und Roxton zeigen!" Marguerite zieht den Reporter hinter sich her zum Schlafzimmer. Er schaut sich darin um. "Es ist wirklich sehr hübsch!" meint er schliesslich.

"Hier ist die Kinderstube vom Mädchen und..."

"Weißt du schon wie ihr sie nennen werdet?" unterbricht Malone sie.

"Ja, nämlich...." sie flüstert ihm den Namen ins Ohr.

"Der ist wirklich sehr schön!" meint Ned.

"Danke!"

 

"George jetzt ist es zehn vor sieben, denkst du wirklich, dass Jakarta noch kommt?" stürmt Roxton. "Es ist noch nicht sieben Uhr, also sei bis dahin noch geduldig und verliere die Hoffnung nicht so schnell!" Der Professor starrt ganz gespannt auf den Zelteingang, er ist fast wie in einer Trance. Plötzlich bewegt sich der Zeltstoff und der Medizinmann betretet es.

"Hallo Professor Challenger! Es tut mir leid, aber unglücklicherweise ist das Treffen auf heute gefallen. Ich sagte es Assai, aber wie ich sehe, vergass sie es euch auszurichten."

"Ja, aber sie hat sich dafür schon bei uns entschuldigt. Nun können Sie Challenger die Kräuter geben?" Roxton will unbedingt nach Hause zu seiner Frau.

Nachdem Challenger alle Kräuter bekommen hat, machen sich die vier Freunde wieder auf den Weg zurück zum Baumhaus.

 

Man hört den Lift. "Das werden sie sein!" vermutet Marguerite. Der Anzug hält an und "Wir sind wieder zu .... NED!!!!!!!!!!!!!!!" Veronica hat ihn gesehen, und nun rennt sie zu ihm hin und küsst ihn leidenschaftlich. Nach dem Kuss lässt sich Malone auf die Knie fallen und ohne zu zögern nimmt er die Hand der Blondine. "Veronica Layton, willst du meine Frau werden?"

"Ja, ich will!"

"Herzliche Gratulation!" Marguerite schaltet als erste. Sie gibt beiden einen Kuss auf die Wange.

"Also, ich möchte euch auch gratulieren!" Challenger gibt beiden die Hand.

"Hey, Malone, du hast dich aber verändert!" neckt Roxton ihn. "Echt eine starke Leistung!" Dann umarmt er das Paar. Finn geht zögernd auf sie zu, sie fühlt sich ein bisschen wie das fünfte Rad am Wagen. "Ich wünsche euch ebenfalls alles Gute!"

"Was macht Phoebe, die Amazonin, denn hier?" Malone konnte sich sofort wieder an den Aufenthalt in der Amozonenstadt erinnern.

"Nein, nein, das ist Finn, die Wiedergeburt von Phoebe. Sie kommt aus der Zukunft!" erklärt Veronica Ned das Missverständnis.

"Oh, Entschuldigung, ich wollte dich nicht beleidigen!" Er schaut Finn hoffnungsvoll an.

"Das war keine Beleidigung für mich!" sagt das Mädchen aus der Zukunft.

"Malone du musst uns alles erzählen!" drängelt Veronica. Sie kann es kaum erwarten seine Erlebnisse und das alles zuhören.

"Setzen wir uns doch an den Tisch!" meint Challenger

 

Nachdem sich alle gesetzt haben, beginnt Malone: "Ich hatte schon das Vergnügen es Marguerite zu erzählen, aber ich werde es euch selbstverständlich nicht vorenthalten. Also, ich lebte ca.2Monate im Dschungel, ass exotische Früchte und ernährte mich von gebratenem Dinosaurierfleisch. Dann eines Tages lief mir Tribune über den Weg

.... "Hey, bist du nicht der kleine Reporter von der Challenger Expedition!" Tribune schaut Malone an. "Was willst du von mir?" Malone möchte dem Reptil lieber aus dem Weg gehen. "Ach gar nichts! Ich frage mich nur was du so ganz alleine im Dschungel machst!" "Ich suche das Abenteuer, was dagegen!?" fragt Ned schnippisch.

"Nein! Das trifft sich gut!"

"Warum?"

"Nun ich möchte ein Kasino bauen und..."

"Hier auf dem Plateau?" fragt Malone ungläubig. "Wie willst du das denn anstellen?"

"Nun, dafür brauche ich deine Hilfe!"

"Meine Hilfe!?"

"Ja, ich habe einen Ausweg von diesem Plateau gefunden! Wenn wir jetzt losgehen sind wir ungefähr in 4Tagen in London!" behauptet Tribune.

"Woher willst du das wissen?" Der Reporter glaubt dem Reptil nicht.

"Nun, weil ich die Reise schon mal gemacht habe, darum!"

"Und was spiele ich bei dem Plan für eine Rolle?" erkundigt sich der Reporter.

"Du wirst mein Geschäftspartner, schliesslich kann ich als halb Mensch halb Reptil nicht unter die Leute gehen..."

"Ich soll dein Partner sein!?"

"Ja! Hey so hast du die einmalige Chance vom Plateau zu kommen!"

"Vielleicht will ich das gar nicht!"

"Doch das willst du!"...

"Und so schloss ich mich Tribune an! Es war ziemlich aufschlussreich, das kann ich euch sagen!"

"Und hat sich London gross verändert?" will Challenger wissen. "Nein!"

"Das ist auch gut so!" Für eine Weile ist es ganz still im Baumhaus, es scheint fast so als sei jeder in seine eigenen Gedanken verloren, plötzlich hört man ein "Flutsch" und dann folgt ein Aufschrei von Marguerite "Meine Fruchtblase ist GEPLATZT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!".....

4.17 Das Baby kommt!

"Oh mein Gott, was nun?" fragt Veronica verzweifelt. Finn ist einen Lappen holen gegangen und nun versucht sie die Schweinerei aufzuwischen. Malone hat Roxton von Marguerite weggezogen, damit er ihn alleine sprechen kann "Lass uns doch zu den Zangas gehen!" meint Ned.

"Das geht nicht!" behauptet Roxton. "Sie kann nicht gehen, wir können nicht riskieren, dass sie ihr Baby draussen, wo die Dinosaurier uns angreifen können, gebärt! Ich werde sie in unser Schlafzimmer tragen!"

"Malone geh die Sachen für die Geburt holen, damit wir nicht zu viel Zeit verlieren!" befiehlt Challenger dem Reporter. "Okay!"

"AH!!!!!!!!!!!" Marguerite hat schon wieder einen Magenkrampf.

"Alles wird gut!" versucht Roxton seine Frau aufzumuntern. Er nimmt sie auf seine Arme und trägt sie zu ihrem Bett. Er legt sie vorsichtig darauf und gibt ihr einen flüchtigen Kuss auf die Stirn. Veronica hat sich auf die andere Seite des Bettes gesetzt und tupft Marguerite die heisse Stirn ab.

"Keine Sorge, ich werde nicht von deiner Seite gehen!" beruhigt Veronica ihre Freundin. Malone bringt Tücher und Instrumente, falls man einen Kaiserschnitt machen muss und um die Nabelschnur zu durchtrennen.

"Seit ihr euch sicher, dass ihr das ohne fremde Hilfe schaffen werdet?" will Finn wissen.

"Ich weiss es nicht!" Challenger schaut nicht gerade zufrieden aus.

"Solch ich Jakarta holen?" fragt Finn.

"Ja, das wäre super! Aber du gehst mir nicht alleine, Malone du begleitest sie, okay?!"

"Klar doch!" Dann verlassen die zwei das Baumhaus.

 

Finn und Malone sind schon seit einer Weile am Rennen, denn beide wollen keine Zeit verlieren. "Hoffentlich ist Jakarta zu Hause!" meint Finn.

"Ja, dass hoffe ich auch! Hier ich kenne eine Abkürzung!" Malone und Finn schlängeln sich durch die Bäume.

 

"Ich werde dir ein Glas Wasser holen, okay?" sagt Veronica zu Marguerite.

"Ja, danke!" Challenger ist ebenfalls kurz aus dem Zimmer gegangen um die Heilkräuter, die er von Jakarta mitgebracht hat, zu holen. Nun sind Marguerite und Roxton ganz alleine.

"Wie fühlst du dich?" Roxton streicht ihr liebevoll eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

"Als ob mich jemand in den Bauch schlagen würde! Es tut so weh!"

"Ich kann nicht zu sehen wie du leidest und wo bleibt Challenger nur!?" Roxton will aufstehen und dem Professor auf die Sprünge helfen, doch Marguerite greift nach seinem Arm und zieht ihn auf den Bettrand zurück. "Bitte verlass mich jetzt nicht! Ich brauche dich mehr als alles andere auf dieser Welt!"

Der Lord ist gerührt, er setzt sich wieder hin und hält die Hand seiner Frau.

 

"Ich hab dir das vielleicht noch nicht gesagt, aber ich konnte mich an dich erinnern. Phoebe ist also tatsächlich mein früheres Ich!" erzählt Finn dem Reporter, während sie immer noch laufen.

"Echt!? Das ist irgendwie unheimlich zu wissen dass man ein früheres Ich hat, oder?"

"Ja sehr, aber ich habe sie ja schon kennengelernt und ich finde sie sehr nett!"

"Ja? Ihr wardt wieder in der Amazonenstadt? Warum, wenn ich fragen darf?"

"Nun, wir waren auf dem Weg zu den Zangas und da wurde Marguerite schwer verwundet. Die Stadt der Amazonen war am nächsten, darum haben wir uns dorthin begeben."

"Und wie steht es mit den Männern, haben sie immer noch Streit mit denen?"

"Nein, sie haben jetzt Frieden geschlossen und sich versöhnt! Sie feiern sogar zweimal pro Monat ein Fest mit ihnen!"

"Und geht es Phoebe gut! Ist sie immer noch traurig dass sie ihre Seelenverwandte verloren hat?"

"Ja ein bisschen, aber soweit geht es ihr wieder gut!" Finn und Malone haben das Zanga-Dorf erreicht.

"Marguerite!?" Der Lord schaut seine Frau an.

"Ja?" sie erwidert seinen Blick.

"Ich will mich für alles entschuldigen, was ich dir in den letzten 4Jahre angetan habe! Ich meine für meine Ausrutscher und so!"

"Schon in Ordnung. Ich war schliesslich auch kein Engel!" Er beugt sich dankbar vor und die zwei Küssen sich zärtlich.

"Mhm!" Veronica steht im Türrahmen. Sie hält das Glas Wasser in der Hand. "Sorry, aber ich wollte dir nur das Wasser bringen!"

"Danke!" Veronica setzt sich wieder zu ihrer Freundin hin und reicht ihr das Glas. Marguerite trinkt das kalte Wasser genüsslich. <Endlich etwas kaltes!> Jetzt kommt Challenger mit den Heilkräuter in der Hand wieder. "Hier, riech an den Blättern, es wird deine Schmerzen lindern!"

"Danke, George!" Sie nimmt ein Blatt und riecht daran, tatsächlich spürt sie die Wehen weniger.

 

"Jakarta! Jakarta!" Finn ruft nach dem Medizinmann.

"Wo steckt er nur?" Malone schaut sich ebenfalls nach dem weisen Mann um. Endlich kommt er hinter seinem Zelt hervor. Er hat Kräuter in der Hand. "Was ist denn los?" wundert er sich.

"Marguerite bekommt ihr Baby!!!!" trifft Finn es auf den Punkt.

"Oje! Ich komme sofort!" Er geht schnell in sein Zelt hinein und holt seine Medizintasche. Dann kann es losgehen.

 

"Wo bleiben Ned und Finn nur?" Veronica ist besorgt um die beiden.

"Sie kommen schon noch!" versucht Roxton sie zu beruhigen. Marguerite ist vor kurzer Zeit eingenickt. Die Heilkräuter scheinen gewirkt zu haben. Eine kleine Verschnaufpause benötigen jetzt alle.

"Challenger bist du soweit?" fragt Roxton ungeduldig.

"Ja, John, aber ich hoffe nur dass Jakarta rechtzeitig kommt, schliesslich bin ich kein Doktor!" meint der Professor. Challenger hat alles schön auf eine Kommode, die neben dem Bett steht, gelegt. "Hoffentlich müssen wir keinen Kaiserschnitt machen!" Challenger ist ziemlich nervös.

"AH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" Marguerite ist erwachen.

"Pause vorbei!" bemerkt Roxton.

"Ah, es tut so weh!" Die Brünette leidet fürchterlich.

"Ganz ruhig atmen! Ein und aus und ein und aus..." versucht Veronica ihrer Freundin zu helfen, die Schmerzen besser ertragen zu können. "Hier nimm einen Schluck Wasser! Dann geht es dir gleich besser!"

 

"Wir sind gleich da!" gibt Finn Jakarta Auskunft. Sie sind noch etwa 3Kilometer vom Baumhaus entfernt. "Da! Man kann das Dach sehen!" Ned zeigt auf einen kleinen braunen Flecken, der aus den Baumkronen hervorragt.

Plötzlich springen zwei Raptoren aus dem Gebüsch. Ned hat die Pistole zu Hause vergessen, also versucht er sich mit einem Ast vor dem Reptil zu verteidigen. Finn kann den einen mit ihrer Armbrust erlegen, doch leider sind auch ihr die Pfeile ausgegangen. "So ein Mist!"

"Geht zum Baumhaus! Ich werde den Raptor so lange ablenken!" opfert sich Malone.

"Kommen Sie!" Finn hilft dem Medizinmann aufzustehen, denn er ist vor Schreck gestolpert und nun rennen die zwei so schnell wie nur möglich zum Baumhaus.

 

Man hört den Lift. "Das werden sie sein!" Veronica steht auf und geht zum Aufzug hinüber, als nur Finn und Jakarta aussteigen, fragt sie erschrocken "Wo habt ihr Malone gelassen?"

"Er kämpft mit einem Raptor!"

"WAS!!!!!!!!!!!"

"Ich werde gleich wieder zu ihm gehen mit seiner Pistole, die er hier vergessen hat. Bis nachher!" Mit diesen Worten fährt Finn wieder hinunter.

"Wo ist Marguerite?" erkundigt sich Jakarta.

"In ihrem Zimmer, ich führe sie hin!" Veronica zeigt dem Medizinmann den Weg.

Veronica und der weise Mann betreten das Zimmer, wo Marguerite drinnen liegt.

"Ho te to senta?" (Wie fühlst du dich?) fragt Jakarta die Frau.

"Meme lele!" (Soso lala!) antwortet sie ihm.

"Okay, dann lass mich jetzt mal sehen wie weit sich der Ausgang schon geöffnet hat." Er nimmt die Decke von ihren Beinen.

"Und?" fragt Marguerite ungeduldig.

"Schon sieben Zentimeter!"

"Und wie viel braucht es schlussendlich?" will Challenger wissen.

"12 Zentimeter!"

"Dann dauert es nicht mehr lange, oder?" fragt die Brünette hoffnungsvoll.

"Man wird sehen!"

 

"Malone! Fang!" Finn wirft ihm die Pistole zu, kaum konnte Ned sie ergreifen, feuert er auch schon ab und... der Raptor fällt tot auf den Boden.

"Danke! Ohne dich hätte ich es nicht geschafft!"

"Kein Problem!" winkt Finn ab. "So nun lass uns zurückgehen! Veronica wartet nämlich schon sehnsüchtig auf dich!"

 

Wieder hört man das Summen des Lifts. Finn und Malone gehen sofort ins Zimmer von Marguerite. "Schön, dass es dir gut geht!" Veronica umarmt erleichtert ihren Mann.

"Jetzt wird das Zimmer ein bisschen zu VOLL!" weist Jakarta auf den Lärm hin.

"Schon verstanden!" Finn verlässt das Zimmer freiwillig. Ned folgt ihr. "Wirst du es alleine schaffen?" fragt die Blondine ihre Freundin.

"Ja, Veronica, geh ruhig!"

"Danke!" Jetzt sind nur noch Challenger als Gehilfe für den Medizinmann, John als Unterstützung für Marguerite und Jakarta im Zimmer.

"Alles wird gut!" beruhigt Roxton sie. Er lässt die Hand seiner Frau nicht mehr los.

"Und jetzt pressen!" befiehlt Jakarta Marguerite. Die Brünette gibt alles.

 

"Hoffentlich geht alles gut!" meint Veronica.

"Keine Sorge sie wird es schaffen!" behauptet Malone.

"Sowie ich Marguerite kenne, sollte das kein Problem für sie sein!" vermutet Finn. Es ist ganz still im Baumhaus und plötzlich hört man ein Baby schreien.

"Sie hat es geschafft!" ruft Veronica überglücklich.

Alle drei rennen ins Zimmer. Marguerite hält ein kleines Geschöpf in ihren Armen.

"Und wie werdet ihr sie jetzt nennen?" will Finn wissen. Marguerite schaut Roxton an, er nickt nur, dann sagt sie: "Mailyn!"

 

Kurze Zeit später findet die Taufe statt. Veronica wird die Patentante des Mädchens und Ned der Patenonkel.

"Ich taufe dich auf den Namen Mailyn! Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligengeistes, Amen!" Jakarta hält das Baby in das Mondlicht. Jetzt ist es für ewig gesegnet und beschützt.

Dann reicht er es dem Paar. Marguerite hält das Kind in ihren Armen und Roxton umarmt sie.

4.18 Mum!?

"Ist sie nicht wunderschön?" Marguerite steht am Bettchen von Mailyn und schaut ihre schlafende Tochter liebevoll an. "Ja genau wie ihre Mutter!" sagt Roxton. Er umarmt seine Frau, noch nie ist er so glücklich gewesen.

"Lebt deine Mutter eigentlich noch?" fragt Marguerite plötzlich.

"Ja, sie lebt noch!" bestätigt Roxton ihr.

"Weiss sie, dass du an dieser Expedition teilgenommen hast?" Er nickt. "Und wie hat sie reagiert?" will die Brünette wissen.

"Sie hat geweint. Ich meine es war nicht leicht für sie, zuerst verlor sie ihren ältesten Sohn, dann ihren Ehemann und ich liess sie auch im Stich. Aber ich brauchte Abstand von dem ganzen Rummel um unsere Familie und dieser dummen Situation."

"Ich denke, dass sie das schon verstanden hat!" versucht Marguerite ihren Mann aufzumuntern. "Was denkst du: Wie wird sie auf mich und das Baby reagieren?"

"Meine Mutter wird dich lieben und Mailyn natürlich auch. Sie hat sich schon immer gewünscht, dass ich eine Frau heirate und mit ihr Kinder habe! Sie ist ein sehr Familien verbundener Mensch!" Marguerite lässt einen tiefen Seufzer von sich hören, sie ist erleichtert. "Ich mag deine Mum jetzt schon sehr!" sagt sie lächelnd.

 

"Ned und ich werden einen Ausflug machen! Wir kommen spät nach Hause!" ruft Veronica ins Wohnzimmer. "Wollt ihr Gesellschaft?" fragt Finn hoffnungsvoll.

"Nicht wirklich! Sorry!"

"Schon gut, ihr müsst euch nicht entschuldigen, ich verstehe das natürlich! Dann bis heute Abend!" sagt Finn grosszügig. Das verliebte Paar steigt in den Lift und weg sind sie.

"Nun, Challenger, kannst du mir ein Buch empfehlen, welches ich in der Zwischenzeit lesen kann?" sie wendet sich an den Professor.

"Ja! Ein wissenschaftliches Buch über Saurier kann ich dir anbieten!"

"Oh... hast du nicht etwas für Jugendliche, einen Comic vielleicht?"

"Aber, Finn, du bist doch kein Baby mehr!?" meint Challenger verständnislos.

"Ja, ich weiss. Aber ich konnte bis vor einem Jahr noch nicht lesen, falls du dich daran noch erinnern magst!" "Ach ja!" jetzt fällt es ihm wieder ein. "Du könntest doch auch eines von Malones Bücher lesen, die haben sogar Zeichnungen drinnen!"

"Tolle Idee, werde ich machen" Mit diesen Worten gesellt sich das Mädchen aus der Zukunft an den Schreibtisch.

 

"Kennst du ein romantisches Örtchen, wo wir uns vergnügen können?" fragt Malone seine Frau.

"Ja, da gäbe es ein hübsches Plätzchen hinter diesem Hügel dort!"

"Okay, dann lass uns dorthin gehen!" Die zwei marschieren durch den Wald, bald sind sie oben angekommen.

"Erinnert mich fast ein bisschen an den Ort, wo wir das Gelee Royal der Bienenkönigin holten!" bemerkt Ned. "Du hast recht!" Vorsichtig gehen sie weiter, plötzlich stolpert Veronica über irgend etwas oder besser gesagt über irgend jemand. Die Person liegt auf dem Bauch, man kann ihr Gesicht nicht sehen, Veronica wendet die Person langsam um und... "MUM!? Aber das ist doch nicht möglich?" Veronica traut ihren Augen kaum. "Veronica, bist du es?" Die Frau öffnet ihre Augen einen Spalt.

"Ja, Mum, ich bin es!"

"Du bist aber gross geworden und so hübsch!" Die Frau versucht sich aufzurichten, fällt jedoch wieder hin.

"Was machst du eigentlich hier, ich dachte du wärst in Avallon!"

"Das war ich auch, aber dann wollte ich dich besuchen kommen. Unglücklicherweise hat mich eine dieser Killerbienen vor zwei Tagen erwischt!!!"

"Oh mein Gott! Wir müssen dir helfen. Adarma hat doch noch einen kleinen Resten von diesem Gelee!?"

"Ja genau, Summerlee hat es ihr gegeben!" erinnert sich nun auch Malone wieder.

"Wer sind Sie denn?" fragt die Mutter.

"Mum, das ist Ned Malone, mein Verlobter!" stellt Veronica ihn vor. "Er ist Reporter und hat sich der Challenger Expedition angeschlossen, sie leben bei mir nun schon seit 4 Jahren!"

"Guten Tag, Madame Layton!" Er reicht der Frau die Hand.

"Du darfst mich Abigail nennen! Nein, weißt du was, nenn mich einfach Mum, okay!?"

"Danke Mum!" sagt er unsicher.

"So nun müssen wir aber wirklich gehen!" Veronica hilft ihrer Mutter aufzustehen. Abigail stützt sich auf die Schultern des Paares, denn die Biene hat sie an der linken Hüfte gestochen und nun humpelt sie so umher.

"Und wie weit bist du mit lesen?" erkundigt sich Challenger bei der Blondine.

"Nun um ehrlich zu sein, habe ich schon bei der zweiten Seite aufgehört zu lesen. Nicht weil es langweilig ist, ich bin einfach nicht mehr so in Übung und jetzt schaue ich mir die Bilder an. Malone hat echt künstlerisches Talent. Wieso ist er nicht Maler geworden?"

"Das, meine liebe Finn, musst du ihn schon selber fragen!"

"Das werde ich auch! Und was machst du so?"

"Nicht viel, ich sollte vielleicht wieder mal das Aquarium von Arthur auffrischen!" Der Professor verlässt das Zimmer und Finn widmet sich wieder dem Buch.

 

"Wir haben es gleich geschafft! Nur noch wenige Kilometer! Bis dahin musst du noch durchhalten!" Veronica versucht ihre Mutter bei vollem Bewusstsein zu behalten, was ihr bislang gut auch gut gelungen ist. Plötzlich hören sie ein Rascheln hinter sich. Malone zückt seine Pistole und...

"Nicht Schiessen!!!!!!" Ein Fräulein tritt hinter einem Baum hervor.

"Aber das ist doch... ELLURA!" Veronica erkennt die Brünette wieder. Ellura kommt auf die drei zu.

"Ich wollte euch keinen Schrecken einjagen! Was ist denn passiert?" Sie blickt Abigail verwundert an.

"Ein Bienenstich!" sagt Ned kurz und knapp.

"Wir dachten du seist verbrannt worden, damals im Bienenstock vor fast fünf Jahren!?" meint Veronica.

"Ich weiss, ich mag mich noch gut an euch und den Tag meiner Rettung erinnern."

"Da komm ich jetzt nicht ganz mit!" sagt Ned.

"Dadurch dass ihr den Stock angezündet habt, bröckelte hinter mir die Wand ab und bot mir einen Fluchtweg, den ich, Gott sei Dank, in letzter Sekunde wahrnahm!" erzählt Ellura. "Ich habe dann Adarma gesucht und wie ihr seht auch gefunden!" sagt sie stolz.

"Habt ihr noch das Gelee Royal?" will die Blondine wissen.

"Ja, folgt mir!"

 

Das Baby schreit unaufhörlich. Die Brünette liegt auf dem Bett, sie hält ihre Augen geschlossen. "Marguerite!?" Challenger steht wütend im Türrahmen. "Was soll dieser verdammte Krach!" er verliert nächstens seine Nerven. Als sie sich nicht bewegt, geht der Professor kurzerhand zu ihr rüber und schüttelt sie heftig durch "Wach auf!!!" Sie bewegt sich nicht. Er schüttelt sie noch einmal, doch wieder bleiben ihre Augen geschlossen. "George, was machst du da?" Roxton hat das Zimmer betreten und schaut den Professor fassungslos an.

"Mach endlich, dass dieser nervtötende Krach aufhört!" brüllt Challenger den Lord an. Roxton nimmt seine Mailyn in die Armen. "Sie muss gewickelt werden!" bemerkt er.

"Dann tu das, verdammt noch mal!"

"Beruhige dich Challenger, was ist heute nur los mit dir?" wundert sich Roxton. Er legt Mailyn wieder ins Bettchen. "Nichts!" behauptet der Professor barsch.

"Komm her!" befiehlt der Lord. Widerwillig kommt George näher. Roxton riecht an ihm "Du hast wieder eine deiner Mixturen getrunken, nicht wahr?"

"NEIN!!!!!!!!!" Challenger will an Roxton vorbeigehen, doch dieser packt den Professor am Arm und fesselt ihn an einen Stuhl.

"Lass mich gehen oder du wirst etwas Schreckliches erleben!" droht Challenger.

"Vergiss es, du bleibst hier!" Roxton geht zu seiner Frau hinüber "Marguerite, wie geht es dir?" Als sie nicht reagiert wendet er sich an den durchgedrehten Mann. "Was hast du ihr nur angetan!?!?" "Nichts!"

 

"Mum!?" ruft Ellura ins Haus der Heilerin hinein. Während Adarma spricht, kommt sie in den Garten: "Ellura wo hast du nur gesteckt! Ich hab mir schon Sorgen gemacht und...?"

"Hallo Adarma!" "Veronica? Wie schön das ihr gekommen seid! Und nochmals vielen lieben Dank, dass ihr mir Ellura gerettet hat!"

"Sie hat dir also alles erzählt!" meint Veronica.

"Ja und du kannst dir nicht vorstellen wie gut es ist sie wieder zu haben! Was kann ich für euch tun?"

"Hast du noch das Gelee Royal?" fragt Ned.

"Aber sicher! Die Bienen sind zurückgekommen, nehme ich an?"

"Ja, leider. Und wir brauchen das Gelee jetzt sofort sonst stirbt sie!" Veronica deutet auf ihre schwache Mutter, erst jetzt nimmt Adarma die Gestalt, die vor ihr steht wahr. "Abigail? Unsere Beschützerin des Plateaus!!!!!" Adarma kniet vor ihr nieder.

"Schnell das Gelee!" drängelt Veronica. "Klar!" Sie gehen ins Haus.

 

Challenger ist immer noch an den Stuhl gefesselt, auch hat er einen Mundschutz bekommen, damit er nicht mehr sprechen kann. Jedoch steht er jetzt im Wohnzimmer und Finn liest im aus den Notizbüchern von Malone vor, denn, Roxton hat es mit ihm einfach nicht mehr ausgehalten.

"Und dann tra.. trafen Marguerite, Summer...lee und ich eine ä...älte...re Frau, die Hör...sch...stöpsel von einem Radio um ihren Ha...hals trug. Wir dach...ten, dass das unsere Ret...Ret...Rettung sei, doch als wir dann den Radio end...lich gefunden hatten, kam ein Saurier und ass ihn auf!" Finn wendet sich an den Professor. "Na, wie gefällt dir das?" Challenger versucht sie davon abzuhalten weiter zu lesen, doch Finn beachtet ihn nicht. Schliesslich darf er jetzt auch mal leiden.

 

"Hier hab ich das Gelee Royal!" Adarma präsentiert stolz das Gelee. Veronica nimmt ein Tuch, tunkt es ins Gelee und betupft damit die Wunde. "Bald wird alles wieder gut!"

"Ich möchte für ein paar Minuten alleine mit meiner Tochter sein!"

"Klar doch, Miss Layton!" Ellura, Ned und Adarma verlassen den Raum.

"Mein Kind! Ich möchte dir folgendes sagen: Du hast deine Aufgabe als Beschützerin an diesem Tag, wo die Sprudel kamen sehr gut gemeistert..." Abigail muss husten.

"Mum, du sollst dich nicht so anstrengen!" warnt Veronica sie. Doch sie spricht einfach weiter und hört nicht auf ihre Tochter. "Du konntest all deine Freunde retten ich bin so stolz auf dich!! Leider ist heute mein Tag gekommen um Abschied von dir zu nehmen, ich werde sterben, mein Schatz..." "NEIN!!!!!!!!" unterbricht Veronica sie verzweifelt. "Doch! Denn das Gift war schon zu lange in meinem Körper! Jetzt bist du an der Reihe das Plateau zu beschützen! Du wirst es schaffen und denke immer daran, ich bin bei dir, ob du mich nun sehen kannst oder nicht! Ich liebe dich!" Mit diesen Worten schliesst Veronicas Mutter ihre Augen und begibt sich in das Reich der Toten.

"Nein, Mum!!! Komm zurück!!!!!!! Ich brauche dich doch!!!!!!!! Mum!!!!! Ich liebe dich auch!!!!!!!!" Veronica kann ihre Tränen nicht mehr verbergen. Vorsichtig öffnet Malone die Türe des Zimmers und als er seine Frau weinen sieht, geht er zu ihr hinüber und nimmt sie in seine Arme. "Sie.. sie hat das alles nicht verdient, sie war ein guter Mensch und sie..." Veronicas Stimme versagt.

"Ganz ruhig!" Ned gibt ihr einen Kuss auf die Stirn. "Sie wird immer bei dir sein, da bin ich mir ganz sicher!"

 

"Marguerite, bitte, verlass mich nicht!" Roxton sitzt neben seiner Frau und hält Mailyn in seinen Armen. Er hat dem Baby die Windeln gewechselt und nun schaut das kleine Ding die Mutter verwirrt an.

"Wir brauchen dich doch, Mailyn braucht dich!" Er schaut das Mädchen an, sie hat die wunderschönen blauen Augen ihrer Mutter geerbt.

"Sie strahlt so viel Liebe aus! Nicht wahr?" Marguerite ist erwachen. Roxton küsst sie erleichtert auf die Wange. "Ja, das ist wahr! Was war los mit dir?" fragt Roxton besorgt.

"Ich hatte nur etwas Kräutertee und eine Schlaftablette. Keine Angst mir geht es wieder gut. Ich brauchte nur einfach wieder mal etwas Abstand von allem! Kannst du mir verzeihen? Bitte!"

"Aber sicher!" Sie schauen sich an, niemand sagt etwas, sie geniessen die Stille dann plötzlich.... "Mummy!"

"War das gerade Mailyn?!?" Roxton schaut zuerst das Mädchen und dann seine Frau an. "Ja, das war unsere kleine Tochter!" bestätigt Marguerite.

"Aber sie ist erst 4Wochen alt!!!!" Roxton kann es noch immer nicht fassen.

"Nun, sie beherrscht eben so wie ich die Linguistik(Sprachen)!" Und jetzt lacht das Paar von ganzem Herzen.

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